Nach dem Derby gab es am Sonntag in Hamburg noch ein ganz interessantes Rennen, denn im Altersgewichtsrennen über 1800 Meter gab mit Karpino der Derbyfavorit von 2015 sein Comeback. Der Cape Cross-Sohn, der aus gesundheitlichen Gründen seit seinem Sieg im Mehl-Mülhens-Rennen 2015 nicht mehr auf der Rennbahn gesehen wurde, hatte es mit lediglich vier Gegnern zu tun, und ging unter Stalljockey Eduardo Pedroza ungeachtet seiner langen Pause als 15:10-Favorit ins Rennen.
Doch dieser Rolle konnte der zweifache Gruppesieger, der in der Anfangsphase des Rennens sehr eifrig war, nicht gerecht werden, denn hinter seinem Trainingsgefährten Incantator, der ebenfalls Gruppesieger ist, und ebenfalls als Rekonvaleszent antrat (er war am Gaumensegel operiert worden), und dem total unglücklichen Pagino, der in der Zielgeraden hinter geschlagenen Pferden lange rettungslos festsaß, reichte es nur zum dritten Platz (Zum Video).
„Am Ende hat ihm nach der langen Pause einfach noch die Luft gefehlt“, erklärte Trainer Andreas Wöhler, der als Besitzer, und auch Züchter des Siegers aber trotzdem zur Siegerehrung gerufen wurde.


