Godolphins Wolf Country raus in Ascot – jetzt Derby?

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Pivotal-Sohn Buzzword gewann das Deutsche Derby

Der von Charlie Appleby für Godolphin trainierte Wolf Country war mit William Buick für die heute in Royal Ascot zur Austragung kommenden King Edward VII Stakes angegeben worden. Doch nun ist er heute Nichtstarter. Es könnte bedeuten, dass man sich für einen Start im Deutschen Derby, für das er unverändert eingetragen ist, entschieden hat. 

Der Dubawi-Sohn der Färhhofer Gruppe-Siegerin Goathemala legte zweijährig in Yarmouth seine Maidenschaft ab und gewann in dieser Saison am Maifeiertag in Saint-Cloud ein Listen-Rennen, in dem der von Waldemar Hickst für den Stall Lucky Owner trainierte Walsingham auf den dritten Platz kam. Die Form wurde später aufgewertet, nicht zuletzt durch Walsingham, der am letzten Sonntag das Bremer Derby-Trial gewann. 

Wolf Country wurde nach seinem Listensieg in Frankreich in den Dante Stakes von York aufgeboten, kam auf einen fünften Rang. Nun sollte er in den zur Gruppe II zählenden King Edward VII Stakes antreten. Nach Informationen bevorzugt Wolf Country weichen Boden, er steht auch noch im Aufgebot für das Irish Derby. Allerdings wurde er jetzt in Ascot wegen kurzfristiger Lahmheit abgemeldet. Mit Best of Days, den Godolphin im letzten Jahr von Hoppegarten-Eigner Gerhard Schönigh kaufte und der anschließend die zur Gruppe II zählenden Royal Lodge Stakes gewann, und Best Solution, sind die Godolphin-Farben heute Nachmittag in den Edward VII Stakes aber dennoch zweifach vertreten.

2010 landete Goldophin einen geschichtsträchtigen Derby-Triumph, als Buzzword (Foto) der erste ausländische Gast seit Öffnung des Derbys war, der als Sieger das Horner Geläuf verließ.