Championatsehrung in Wambel

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Traditionell wurden beim letzten Renntag der Saison auch die Champions geehrt. In Dortmund wurde das am Sonntag in mehreren Etappen nach jedem Rennen gemacht. Erstmals als Champion geehrt wurde Bauyrzhan Murzabayev, der von seinen Jockey-Kollegen auf dem Siegerpodest mit einer Sektdusche gefeiert wurde. Erstmals seit 2007 hatte es ein Jockey in Deutschland geschafft, mehr als 100 Rennen zu gewinnen.
 
Den Ehrenpreis für Trainer Henk Grewe, der mit 62 Siegen zu seinem ersten Trainerchampionat kam, übernahm Christoph Holschbach, da Grewe nicht vor Ort war. „Henk sammelt Kraft auf Fuerteventura, er muss seine Akkus wieder aufladen. Ziele für 2020 sind 100 Siege im In- und Ausland, die Gewinnsummen-Marke von zwei Millionen zu knacken, und die beiden Top-Rennen Derby und Diana“, so Holschbach.
 
Erstmals Championesse der deutschen Amateurrennreiterinnen wurde Laura Giesgen. Die Euskirchenerin wurde zudem als Siegerin des Amateur-Pokals ausgezeichnet. Nicht live vor Ort war Kevin Woodburn, für den es ebenfalls das erste Championat bei den Amateuren war. Der Oldie war allerdings nicht vor Ort,. er weilt derzeit in England. Das Championat bei den Besitzertrainerin ging natürlich an Lucien van der Meulen, der hier überlegene Ware war. Champion der Auszubildenden wurde ebenfalls ein Niederländer. Gijs Snijders, der seine Lehre allerdings schon vor längerer Zeit abgebrochen hat, war hier mit elf Siegen der Erfolgreichste. Volker Schleusner, der erneut Champion der Besitzer in der Sparte Hindernisrennen wurde, nahm nicht nur dafür, sondern auch stellvertretend für seine Tochter Anna Schleusner-Fruhriep, die mit acht Siegen das Championat der Trainer in der Sparte Hindernisrennen gewann, den Ehrenpreis entgegen. Nicht anwesend war der Champion der Hindernisjockeys, Pavel Slozil.

Besitzer- und Züchterchampion wurde das Gestüt Ittlingen, für das Lisette de Jong die Ehrenpreise übernahm.