
Mit dem Prix d’Harcourt, der über 2000 Meter führenden, mit 130.000 Euro dotierten Mitteldistanzprüfung, stand am Sonntag in Chantilly das erste Gruppe II-Rennen der europäischen Turfsaison auf dem Programm. Elf Pferde kamen an den Start, darunter mit dem von Jean-Pierre Carvalho trainierten Höny-Hofer Palace Prince (Eddy Hardouin) und Lennart Hammer-Hansens Gambissara (Antoine Hamelin) auch zwei aus Deutschland. Beide waren jedoch als große Außenseiter in das Rennen gegangen, in dem auch Andreas Schütz mit Sven Goldmanns Cafe Royal einen Starter hatte, und der von Andre Fabre für Godolphin vorbereitete Cloth of Stars zur Quote von 19:10 klar favorisiert war.
Mit dem Sieg hatten auch beide deutschen Pferde nichts zu tun, doch Palace Prince belegte wie bei seinem Saisondebüt im Prix Exbury den fünften Platz, verdiente damit immerhin noch 4.550 Euro. In der Zielgeraden war der Areion-Sohn zwar zur Stelle, doch entscheidend konnte er nicht im Kampf um den Sieg eingreifen. Gambissara, die man länger in der vorderen Linie sah, kam als Letzte über die Linie.
Gewonnen wurde das Rennen schließlich vom Favoriten Cloth of Stars. Der vierjährige Sea The Stars-Sohn, der beim ersten Jahresstart bereits den erwähnten Prix Exbury gewonnen hatte, kam nach einem Rennen auf Warten unter Mickael Barzalona noch leicht an dem von Jean-Claude Rouget für Al Shaqab Racing vorbereiteten Mekhtaal vorbei, hinter dem der als Außenseiter ins Rennen gegangene Wertheimer-Hengst Maniaco den dritten Platz belegte.
Vierter wurde der länger führende Robin of Navan, für Rang fünf konnte sich Palace Prince nach Zielfotoentscheid knapp behaupten, Cafe Royal wurde Achter.
