
Nicht weniger als fünf in Deutschland trainierte Pferde kamen am Sonntag in Straßburg-Hoerdt im wichtigsten Rennen der dortigen Turfsaison, dem Grand Prix de la Region d’Alscace an den Start. In der mit 60.000 Euro dotierten Listenprüfung über 2100 Meter, die gleichzeitig der elfte Lauf der Rennserie „Le Defi du Galop“ war, hatte dabei aber letztlich keiner aus diesem Quintett eine Siegchance. Als bester zog sich der von Werner Hefter trainierte Schimmel Dartagnan D’Azur unter Eugen Frank aus der Affäre, der im Feld von neun Pferden auf den dritten Rang kam. Vierter wurde der von Waldemar Hickst trainierte Superplex (Maxime Guyon), als Fünfter verdiente auch Sascha Smrczeks King’s Hall (Eddy Hardouin) noch Geld, während Werner Glanz‘ Lady’s Day (Gerald Mosse) und der Blume-Schützling Runaway (Pierre-Charles Boudot) als Siebte, bzw. Achte leer ausgingen. Der Sieg ging an den von Carmen Bocskai für Markus Gräff trainierten Zamindar-Sohn Zand, einen vierjährigen Wallach der unter Mickael Forest als 232:10-Außenseiter leicht mit zwei Längen Vorsprung gegen Storm River gewann.
Im Rahmenprogramm, in dem auch der ehemalige Hickst-Schützling Blues Wave in einem Verkaufsrennen erfolgreich, und der im Besitz von Eckhard Sauren stehende, ehemalige Derbystarter Noble Galileo Zweiter in einem Hürdenrennen war, gab es auch einen deutschen Sieg, als sich der von Conny Brandstätter in Iffezheim trainierte Wallach Bebido unter Jerome Claudic ein mit 14.000 Euro dotiertes Handicap über 2350 Meter schnappte. Am Toto gab es dabei 213:10 auf den achtjährigen Tiger Hill-Sohn.
