
Mit Gestüt Winterhauchs Amaron, Stall Salzburgs Magic Artist, und der von Ferdinand Leve trainierten Haus Ittlingerin Calyxa gab es am Sonntag in Mailand im Premio Vittorio di Capua, dem mit 209.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über die Meile in Mailand, gleich drei deutsche Starter. Hinter der französischen Gaststute L’Amour de Ma Vie notierte der Löwe-Schützling, der das Rennen 2012 bereits gewinnen konnte, und diesmal von Cristian Demuro geritten wurde, am Toto als zweiter Favorit, doch landete der Shamardal-Sohn schließlich nur auf dem fünften Rang und schnitt damit schlechter ab, als die beiden anderen deutschen Pferde.
Denn Calyxa, die Robert Havlin im Sattel hatte, und Magic Artist, der von David Probert geritten wurde, belegten die Plätze drei, bzw. vier. Dabei war die Stute, die als 107:10-Chance ins Rennen gegangen war, im Finish alles andere als glücklich, fand für eine kurze Zeit den Weg versperrt, und musste dann auf einer anderen Spur neu ansetzen. Eine Siegchance besaß die Pivotal-Tochter allerdings nicht, im Ziel landete sie knapp vier Längen hinter dem Sieger Priore Philip, einem dreijährigen Hengst aus dem Stall von Stefano Botti, der sich als 71:10-Chance am Ende leicht mit eindreiviertel Längen Vorsprung gegen den Außenseiter Verdetto Finale (Raffaele Biondi/Mirco Demuro) behaupten konnte.
Der Sieger, ein Dane Friendly-Sohn, war im April Zweiter im Premio Parioli, den italienischen 2.000 Guineas, in Rom, und gewann im Mai den Premio Carlo Vittadini auf Gruppe II-Parkett in Mailand. Auch damals landete Verdetto Finale auf dem zweiten Platz.
