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Zwei Auktionsrennen und Black Type in Hannover

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Zwei Auktionsrennen und Black Type in Hannover

Keineswegs nur Hausmannskost wird am Sonntag beim vorletzten Renntag auf der Neuen Bult in Hannover geboten. Rund 170.000 Euro werden dabei ausgeschüttet, wobei gleich drei Rennen überdurchschnittlich hoch dotiert sind und für sich jeweils ein Höhepunkt wären. Die Dreijährigen haben die Chance im mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen über die Meile bzw. über 2000 Meter große Kasse zu machen. Aber auch ein mit 25.000 Euro dotiertes Listenrennen über 2200 Meter, ausschließlich für Stuten reserviert, steht im Focus des Tages.

Fast schon Handicap-Charakter besitzt das BBAG Meilen-Auktionsrennen, wobei zwischen dem Höchstgewicht Molly Macho und der Briefmarke Nelke fast zehn Kilogramm Unterschied liegen. Gestüt Ittlingen Sovalla konnte sich bereits in Dresden ein Auktionsrennen schnappen und steigerte diese Form als Zweite im Bayerischen Fliegerpreis in München aber noch einmal beträchtlich. Es gibt sogar eine komplette Revanchepartie aus einem ähnlichen Rennen in Hamburg. Damals gewann New World gegen Cassilero und Diplomat, wobei der Erfolg der von Roland Dzubasz trainierten Stute im Nachhinein keine Eintagsfliege war. In Riem scheiterte sie danach nur an Marunas und auf der Neuen Bult wurde sie in einem Listenrennen nur von der Französin Abraxa auf den letzten Metern abgefangen

Exakt die gleiche Dotierung weist auch das BBAG Auktionsrennen über 2000 Meter auf, das noch offener erscheint als das Pendant über die Meile. Das Team um Trainer Peter Schiergen und Jockey Daniele Porcu ist mit dem Höchstgewicht Nadelwald vertreten, der über großes Können verfügt, das aber im Rennen selbst nicht umsetzen kann, in Bestform aber gut genug. Ein sehr interessanter Teilnehmer ist der von Sascha Smrczek vorbereitete Leon Lusio, der mit einer frischen Siegform aus Saint-Cloud nach Hannover reist. Überlegen mit drei Längen deklassierte der It’s Gino-Sohn die Konkurrenz in Paris (Zum Langzeitmarkt).

Fünf zu fünf steht es zwischen den dreijährigen und älteren Stuten im Listenrennen über 2200 Meter. Besonders Markus Klug aus Heumar wird sich mit seinen drei Starterinnen bestimmt einiges ausrechnen. In erster Linie sicher mit Gestüt Röttgens Alaskakönigin, die trotz einer kleinen Pause fast schon überlegen den Preis des Casino Baden-Baden als 133:10-Außenseiterin gewann. Der in Hannover gern gesehene Trainer Henri-Alex Pantall aus Frankreich lässt durch Rennstall Godolphins Heartily heißes Geschütz nach Langenhagen verladen. In Baden-Baden verlor die Dubawi-Tochter erst im allerletzten Galoppsprung den T. von Zastrow Stutenpreis gegen Lacy (Zum Langzeitmarkt).