Start Rennen Well Timed Fünfte im Prix de l’Opera, Navaro Girl Siebte

Well Timed Fünfte im Prix de l’Opera, Navaro Girl Siebte

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Well Timed Fünfte im Prix de l’Opera, Navaro Girl Siebte

Nach der Abmeldung der am Tag zuvor auf der Arqana Arc Sale verkauften Diana-Zweiten Night of England kamen mit der klassischen Siegerin Welll Timed und der ein Jahr älteren Navaro Girl noch zwei deutsche Pferde im Prix de l’Opera, dem mit 500.000 Euro dotierten 2000 Meter-Rennen für die dreijährigen und älteren Stuten an den Start.

Und auch wenn es am Ende beide nicht in die Dreierwette schafften, verkaufte sich das deutsche Duo nicht verkehrt. Jean-Pierre Carvalhos Well Timed aus dem Besitz des Stalles Ullmann belegte unter Maxime Guyon den mit 14.300 Euro dotierten fünften Platz in dem von 15 Pferden bestrittenen Gruppe I-Rennen, und Navaro Girl kam als Siebte, und damit beste ältere Stute über die Linie.

Und die Abstände nach ganz vorne waren nicht übermäßig groß. Well Timed, die man unterwegs an sechster und fünfter Stelle gesehen hatte, war am Ende dreieinhalb Längen hinter der Siegerin, der von Charlie Appleby für Godolphin trainierten, und von William Buick gerittenen Wild Illusion, und Navaro Girl war nur zwei Köpfe hinter der Ullmann-Stute zurück.

Wild Illusion, die als 35:10-Favoritin ins Rennen gegangen war, siegte mit einer Länge Vorsprung vor Aidan O’Briens Magic Wand, Platz drei ging an die Französin Homerique, Vierte wurde Freddy Heads With You.

Peter Schiergen nach dem Rennen: „Das Rennen war ok. Wir sind innen nicht so mit Schwung durchgekommen. Wenn wir da mehr Glück gehabt hätten und der Rennverlauf etwas besser gewesen wäre, hätten wir auch weiter vorne oder sogar platziert sein können. Sie ist jedenfalls gut gelaufen. Wir schauen jetzt, wie sie nach Hause kommt. Der Premio Lydia Tesio in Rom könnte der Plan für sie sein.“
 
Jean-Pierre Carvalho: „Ich glaube, dass wir uns gegenüber dem Vermeille heute hier verbessert gezeigt haben. Wir waren nur noch zwei Längen hinter Magic Wand. Die Distanz war heute besser für sie, sie ist super gelaufen, der Rennverlauf war voll in Ordnung. Sie hat alles gegeben, sie hatte einen kurzen Moment. Also mit dem Laufen bin ich sehr, sehr zufrieden. Am Ende der Saison wird sie in die Zucht gehen. Ob wir nochmal mit ihr antreten, kann ich nicht sagen, das müssen wir besprechen.“