„Weiss-Blaues“-Wunder durch Shadow Sadness

Alles hatte sich am Sonntag in Frankfurt im Vorfeld des zur Gruppe III zählenden und mit 55.000 Euro dotierten Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler Stadtrat Albert von Metzler-Rennen über 2000 Meter wohl innerlich schon auf den nächsten Wöhler-Coup eingerichtet.

Doch es kam wie so oft im Leben anders, denn keines der „gemeinten“ Pferde gewann die im vergangenen Jahr von Sea The Moon gewonnen Derby-Vorprüfung sondern der längste Außenseiter im Feld. Shadow Sadness (299:10) aus dem Quartier von Christian von der Recke, unterwegs immer hinten, überlief in der Zielgeraden alle Gegner und sorgte für ungläubige Gesichter. Unter Rene Piechulek hielt sich der in Besitz des Stalles Weiss-Blau stehende Soldier Hollow-Sohn aus allem heraus und kam so auch nicht in Nöten, als der lange führende Space Cowboy (Roland Dzubasz/Adrie de Vries) Mitte des Einlauf nicht gerade blieb und Jens Hirschbergers später zweitplatzierten Areo sehr nahe kam, was eine Überprüfung durch die Rennleitung zur Folge hatte. Doch die Stweards beließen es beim ursprünglichen Einlauf.

Zwischen Areo und Space Cowboy, der am Ende Vierter wurde, belegte Andreas Wöhlers Fair Mountain (Eduardo Pedroza) Rang drei. Der Favorit der Prüfung, Rogue Runner (Andreas Wöhler/Oisin Murphy), musste bei seinem dritten Start seine erste Niederlage hinnehmen. Er lief immer im hinteren Teil des Feldes und kam in der entscheidenden Phase einfach nicht weiter. Am Ende war es Rang fünf für den in Besitz von Qatar Racing stehenden King’s Best-Sohn (Video%20ansehen)“>Zum Video).

Den Sieger wird man erst in Hamburg wieder sehen. Wie Christian von der Recke zu verstehen gab, geht der Soldier Hollow-Sohn nun ohne weitere Umwege ins Blaue Band von Hamburg-Horn.

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