
So ganz viele Dreijährige haben sich in dieser Saison in den Handicaps noch nicht gegen die älteren Pferde versucht. Am Ostersonntag traten im dritten Rennen in Hoppegarten, dem Ausgleich III über 2000 Meter, aber gleich zwei Vertreter des Jahrgangs 2014 gegen die älteren Kandidaten an. Und sie zogen sich dabei ganz stark aus der Affäre.
Denn der von Andreas Wöhler für den Rennstall Wöhler trainierte Schimmel Villardo (Eduardo Pedroza), ein vom Hoppegartener Rennkommentator Gunter Barth gezogener Jukebox Jury-Sohn, der in Baden-Baden einst 34.000 Euro gekostet hatte, setzte sich bei seinem Handicapdebüt in überlegener Manier als 32:10-Favorit gegen seine zwölf Konkurrenten durch. Und auch das zweite dreijährige Pferd in diesem Rennen lief stark, denn die von Roland Dzubasz vorbereitete La Isla Bonita belegte hinter Marcello, und vor Divantia den dritten Platz (Zum Video).
Im vergangenen Jahr hatte Villardo bei drei Starts noch nicht viel gezeigt, doch hatte man ihn über Winter gelegt, und das hat ihm offenbar richtig gut getan. Schon bei der Vorschau auf den Renntag hatte Andreas Wöhler verraten, dass sich sein Schützling im neuen Status von deutlich besserer seite präsentieren würde. Interessanr; auch der Zweitplatzierte Marcello war erstmals als Wallach unterwegs, für die Wallach-Zweierwette gab es 506:10.
