Vanjura und Co. Viele Nennungen f?r Top-T?rkei-Rennen

Am Mittwoch dieser Woche wurden die ersten Nennungen für das International Racing Festival in Istanbul abgegeben. Am 3. und 4. September geht es am Bosporus wieder um viel Ehre und Ruhm, wenn auf der Rennbahn Veliefendi erneut der wichtigste Renntag des Jahres in der Türkei ansteht. Auf der 2020 Meter-Bahn geht es für die englischen Vollblüter vor allem in vier Prüfungen um Top-Börsen (Zum Langzeitmarkt).

Die Deutschen haben beste Erinnerungen an die stark dotierten Türkei-Rennen. In bester Erinnerung dürfte noch Vanjuras Sieg im letzten Jahr in der Istanbul 2010 European Capital of Culture Trophy sein.

195.000 Euro standen über der Prüfung über 1600 Meter. Anno 2011 hat die vierjährige Areion-Tochter zwei Startoptionen bekommen. Roland Dzubasz’s Top-Lady ist in der Topkapi Trophy und auch in der Istanbul Trophy eingeschrieben worden. Beide Rennen führen über die Meile, auf der Vanjura (Foto) am besten aufgehoben ist.

Die Istanbul Trophy wimmelt nur so von deutschen Pferden, denn auch Hans Blumes Miyake und Werner Hefters Rockatella finden sich im Aufgebot der 195.000-Euro-Prüfung wieder. Weiterhin sind mit Antara und auch Magic Eye ehemals in Deutschland trainierte und hernach veräußerte Galopperinnen dabei.

36 Nennungen erfuhr dieses Rennen, in dem auch Kinky Afro, die noch unter anderem im letzten Jahr in den 1.000 Guineas (Fünfte) von Düsseldorf lief, den deutschen Turf­anhängern ein Begriff sein sollte.

Die Topkapi Trophy ist auch für die Hengste und Wallache geöffnet und auch in dem 459.000 Euro-Rennen kann Vanjura antreten. Auch ließ Andreas Wöhler Indomito einschreiben, der schon so manche Top-Vorstellung gegeben hat.

Unter den insgesamt 29 Einschreibungen befindet sich auch der Mehl-Mülhens-Rennen-Gewinner aus dem letzten Jahr, Godolphins Frozen Power. Allerdings ist er nur einer von sieben Godolphin-Chancen.

Auch der Bosphorus Cup um 306.000 Euro und über 2400 Meter könnte deutsche Beteiligung finden. Lucas Cranach, der zuletzt in Berlin-Hoppegarten wenig inspiriert geritten wurde, ist im 38 Pferde umfassenden Aufgebot genauso wie Rupert Plerschs Top-Lady Superstition vertreten. Zuletzt erreichte sie in Berlin eine Gruppe I-Platzierung, tritt nun unter der Regie von Markus Klug an.

Dr. Leimbachs Ovambo Queen könnte hier ebenfalls antreten, Dr. Andreas Bolte nannte seine Top-Stute in der Türkei. Mit Zeitoper ist ebenfalls für Godolphin ein interessanter Kandidat vertreten, denn er ist ein Nachkomme der so tollen Grünewald-Stute Kazzia. Sie siegte 2002 in den Espom-Oaks für Scheich Mohammed.

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