Start Rennen Ullmanns Guardini chancenlos im Grand Prix de Paris

Ullmanns Guardini chancenlos im Grand Prix de Paris

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Mit dem von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierten Dalakhani-Sohn Guardini kam am Sonntag ein deutsches Pferd im Grand Prix de Paris an den Start, der mit 600.000 Euro dotierten Gruppe I-Prüfung für die Dreijährigen über 2400 Meter in Longchamp. Doch unter Olivier Peslier war der Hengst in einem Klassefeld chancenlos, kam nur als Zehnter und damit Vorletzter über die Linie.

Nach einem Rennen vom zweiten Platz hinter dem Außenseiter Marzocco konnte der Sieger des Prix du Lys in der Zielgeraden nicht zulegen und war an der Innenseite schnell auf dem Rückzug.

Der Sieg in dem Top-Rennen ging mal wieder an den Stall von Championtrainer Andre Fabre, der zum 13. (!) Mal den Sieger in diesem Rennen stellte.

Doch es war nicht der Ammerländer Golden Guepard, der zur erweiterten Favoritengruppe zählte, der den Stehertest gewann, sondern der Riesenaußenseiter Gallante. Zur Sensationsquote von 627:10 setzte sich der Montjeu-Sohn aus dem Besitz von Derrick Smith, Michael Tabor und Sue Magnier knapp mit einem kurzen Hals Vorsprung gegen den 17:10-Favoriten Prince Gibraltar aus dem Stall von Jean-Claude Rouget durch.

Nach frühem Vorstoß rettete sich Gallante, der mit der Referenz eines Course B-Sieges und eines dritten Platzes im Prix Hocquart ins Rennen gegangen war, und von Pierre-Charles Boudot geritten wurde, gegen den Favoriten ins Ziel.

Die Plätze drei bis fünf belegten in dieser Rehenfolge Teletext, Free Port Lux und Marzacco, während der Prix du Jockey Club-Sieger The Grey Gatsby nur Sechster wurde.

Den Prix Maurice de Nieuil, die über 2800 Meter führende, mit 130.000 Euro dotierte Gruppe II-Prüfung für die Extrem-Steher, gewann der von Pascal Bary trainierte, und von Christophe Soumillion gerittene Schimmel Terrubi.

Der Dalakhani-Sohn setzte sich als 55:10-Chance beinahe überlegen gegen den von Tom Dascombe vorbereiteten Favoriten Brown Panther durch, hinter dem der Außenseiter Going Somewhere Dritter wurde. Auf Platz vier landete der Ex-Deutsche Seismos, ohne aber Chancen auf einen besseren Rang zu haben.