Überraschung im Harzburger Ausgleich II

Neben dem Seejagdrennen und dem Fegentri-Lauf (siehe Extratexte) wurden in Bad Harzburg am Sonntag, dem zweiten Meetingstag der Rennwoche 2016, noch sechs weitere Prüfungen entschieden.

Wichtigstes Examen war dabei der Ausgleich II über 1550 Meter. Hier taten sich die gemeinten Pferde jedoch schwer. Einzig der Favorit Haarib schaffte es noch den letzten Platz in der Dreierwette zu ergattern. Mit viel Speed kam die von Anna Schleusner-Fruhriep vorbereitete Kleopatra Kimberly (117:10) zu ihrem ersten Saisonsieg. Unter Michael Cadeddu gewann die Areion-Tochter gegen Incorruptible, einen weiteren Außenseiter (Zum Video).  

Begonnen hatte der Renntag am Weißen Stein mit dem Sieg der von Markus Klug trainierten 22:10-Favoritin Marcilly, die sich unter Maxim Pecheur im Altersgewichtsrennen über 2000 Meter gegen From Frost behaupten konnte (Zum Video). Maxim Pecheur sprang für Andreas Helfenbein ein und wusste diesen „Kistenritt“ prompt zu verwandeln. Im darauffolgenden Amazonen-Reiten über 1850 Meter gewann der von Anneliese Bollien trainierte zwölfjährige Vesuv unter Sonja Daroszewski zu einer Quote von 101:10 (Zum Video). Zu einer ebenfalls dreistelligen Quote siegte Armin Weilders Diatomic (112:10) unter Reiterin Selina Ehm (Zum Video). Seinen zweiten Treffer in Folge feierte Christian von der Reckes Perfect Swing (41:10) unter Jozef Bojko im Ausgleich III über 2400 Meter (Zum Video). Im Steher-Ausgleich IV über 2800 Meter bewies Elfi Schnakenbergs Coco (37:10) unter Tommaso Scardino den längsten Atem (Zum Video).

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