
Inzwischen hat sie fast schon Tradition, die Trainerumfrage der Sport-Welt zu den Meetings. Mancher der beteiligten Trainer stöhnt zunächst verzweifelt, wenn er angerufen wird und nach seinem Mumm, der heimlichen Hoffnung und seinem persönlichen Meetingsziel gefragt wird. „Ich kann ihnen nur sagen, wer Letzter wird“, bekommt man dann schon einmal zu hören, wenn tief gestapelt wird oder man sich in Zwecks-Pessimismus übt. Aber die Erfahrung der letzten zwei Jahre hat gelehrt, dass die Umfrage ein guter Wett-Leitfaden für die Leser der Sport-Welt ist.
Am Samstag startet das Hamburger Derby-Meeting und unsere niederländischen Nachbarn scheuen seit Jahren natürlich auch nicht die weite Reise zum Horner Moor, um bei der Derbywoche kräftig abzuräumen. John H. Smith, der vor zwei Jahren mit zwei Meetings-Erfolgen in Hamburg und drei in Iffezheim kräftig absahnte und zudem beim Frühjahres-Meeting 2016 mit Yard Of Ale einmal erfolgreich war, verriet GaloppOnline.de, wer sein „Mumm“ und seine „Heimliche Hoffnung“ für Hamburg sind (Zum Langzeitmarkt).
Honourable Action ist der Galopper, bei dem sich der in Holland trainierende Engländer am sichersten ist und Tansfeeq seine stille Hoffnung. „Hamburg ist teuer, ich bin die ganze Woche über mit meiner Frau vor Ort, da müssen unsere Starter viel Geld eingaloppieren, natürlich auch für unsere Besitzer, damit das kein Minusgeschäft wird“, machte Smith deutlich, dass er mehr als einen Treffer von seinen ca. 8 Teilnehmern an der Derbywoche erwartet. Yard Of Ale, der Iffezheimer Sieger, soll übrigens auch noch Luft nach oben haben.
Wie sich 15 deutsche Kollegen von Smith geäußert haben, können sie in der Sport-Welt mit dem Meetings-Auftaktprogramm für Samstag, die am heutigen Donnerstag erscheint, lesen.
Zudem gibt’s in der Ausgabe Nr. 70 der Sport-Welt mit dem Programm rund um den pferdewetten.de Großer Hansa-Preis, die am Freitag erscheint, ein großes Doppelinterview mit den beiden „Nordlichtern“ Hans-Jürgen Gröschel und Toni Potters. Die beiden ausgewiesenen Meetings-Spezialisten berichten hier u.a. interessantes über ihre beiden Starter im Hansa-Preis, Iquitos und Techno Queen, ihren persönlichen Derbyfavoriten und verraten mehr als einen Pferdenamen von ihren Schützlingen, auf den sie während der Derbywoche Mumm haben.
Toni Potters‘ Tipps für das Frühjahrs-Meeting Techno Queen und Rose of Eden hatten übrigens voll in Schwarze getroffen. Und auch Hans-Jürgen Gröschel hatte mit Iquitos und All Win (Zweiter) eine fast hundertprozentige Treffer-Quote.
