Super! Nachgenannte Olorda gewinnt „Vanteaux“

Diese Nachnennung machte wirklich Sinn. Michael Figge nominierte Olorda für den zur Gruppe III zählenden Prix Vanteaux (80.000 Euro) über 1850 Meter nach. Ein kluger Schachzug, denn in dem kleinen Fünfer-Feld war der Lord of England-Tochter aus dem Besitz von Peter Sander bereits vor dem Start ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sicher.

Doch wer glaubte, dass man sich mit diesen 4.000 Euro zufrieden gab, der wurde schnell eines besseren belehrt. Cristian Demuro suchte mit Olorda gleich den Weg nach vorne und ordnete sich an zweiter Stelle ein. Im Einlauf schien die Riemer Gaststute dann kurz auf dem Rückzug zu sein, doch fand sie unter Druck eine Menge und kam zwischen den Pferden immer besser in die Partie und letztlich sogar zu einem auf ganzer Linie überzeugenden Sieg über die 20:10-Favoriotin Vedouma und Via Manzoni.

Vierte wurde Akatea, dahinter kam die Ammerländerin Burma Sea ins Ziel. 40.000 Euro verdiente Olorda, die ihr Jahresdebüt hochüberlegen mit neun Längen gewann, mit diesem tollen Sieg, bestätigte damit auch den Mumm ihres Trainers, sie für diese Prüfung nachzunennen und mit 163:10 wurde auch das Vertrauen der Wetter fürstlich entlohnt, wenn man die Lord of England-Tochter auf dem „Zettel“ hatte. Die Langzeitmärkte der Buchmacher reagierten sofort und machten Olorda, die Holger Faust für Peter Sander erwarb, zur Favoritin auf den Henkel-Preis der Diana.

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