Start Rennen Schwache Form der deutschen Frankreich-Starter

Schwache Form der deutschen Frankreich-Starter

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Schwache Form der deutschen Frankreich-Starter

Im Gegensatz zu Italien, wo die deutschen Gruppe-Starter brillante bis gute Vorstellungen boten, war die Ausbeute der Gruppeteilnehmer am Sonntag in Frankreich mager.

Im Gruppe II Prix Vicomtesse Vigier über die weite Distanz von 3100 Meter verdiente Jean-Pierre Carvalhos Walzertakt zwar Geld, aber das war bei vier Startern auch nicht schwer. Allerdings kam er in der Marathon-Prüfung, in der Ioriz Mendizabel auf dem Montjeu-Sohn stets viel zu reiten hatte, nie vom Ende des Feldes weg. Gewonnen wurde das Rennen von Alan de Royer Dupres 14:10-Favoriten Vazirabad, allerdings hatte Christophe Soumillon mit dem Manduro-Wallach aus dem Vollblutimperium des Aga Khan mehr Mühe als erwartet, um gegen Trainer Eric Libauds Schimmel Fly With Me mit einer knappen Länge zu gewinnen. Dritter wurde eine weitere Länge zurück Godolphins Monsun-Sohn Manatee aus dem Fabre-Stall.

Das zweite Gruppe II-Highlight der Saint-Cloud-Karte sah im Prix Corrida über 2100 Meter Andreas Löwes Bourree und Jean-Pierre Carvalhos Amazona am Ablauf. Ioritz Mendizabel war auch hier der Steuermann für Trainer Carvalho und machte mit Stall Ullmanns Dubawi-Tochter die Pace. Aber im Einlauf war die Siegerin des diesjährigen Kölner Grand Prix Aufgalopps schnell geschlagen und wurde von ihrem Reiter nicht unnötig bemüht. Sie passierte als Vorletzte die Linie, zwei Plätze vor ihr auf dem achten Platz landete Bourree, die mit mit Eddy Hardouin genauso chancenlos nur an geschlagenen Pferden vorbei trudelte.

Gewonnen wurde der „Corrida“, in dem letztes Jahr keine Geringere als Treve siegte, von John Fanshwes Speedy Boarding, die mit Frederic Tylicki recht sicher gegen Siljan’s Saga zum Zuge kam. Dritte der Stutenprüfung wurde die von Alan de Royer Dupre für den Aga Khan trainierte 25:10-Favoritin Candarliya.