
Mit kompletter Mannschaft und Trainer war der badische Zweitligist Karlsruher Sport Club an „seinem“ Renntag auf die Rennbahn Iffezheim gekommen. Am Mikrofon von Daniel Delius ließen sich die Profi-Kicker zu manchem Tipp hinreissen, ein ganz „gutes Ding“ musste für die Badener Fußballer eigentlich im siebten Rennen laufen, denn dort lief der Brümmerhofer Dreijährige Wildpark. Und da der KSC seine Heimspiele im Wildpark-Stadion austrägt, war eine Wette auf den Wallach, der im Ausgleich III über 1600 Meter erstmals mit Scheuklappen startete, eigentlich Pflicht. Unter Adrie de Vries siegte der Schützling von Paul Harley jedenfalls leicht mit drei Längen Vorsprung gegen Concordia und See Dex, am Toto gab es dabei 56:10.
Ein ganz besonderer Renntag war diese Veranstaltung für Dennis Schiergen, denn erstmals stieg der dreimalige Amateurchampion als Profi in den Sattel. Und bereits bei seinem zweiten Ritt war es soweit. Auf der von Piet van Kempen trainierten Stute Middleton Flyer gewann er den Ausgleich III über 1400 Meter und damit sein erstes Rennen im neuen Status. Die superbeständige Stute aus den Niederlanden setzte sich gegen Beacon Hill und Namecheck durch.
Enttäuschend verlief dagegen das Debüt des Lucky Speed-Halbbruders Lyonell, denn der Montjeu-Sohn aus dem Besitz des Gestüts Ittlingen landete im Maidenrennen für die Dreijährigen über 2000 Meter lediglich auf dem fünften Platz. Da auch die Favoritin World’s Dream patzte, gab es für die Dreierwette Spend the cash – Molly Macho – Time to Hope 8066:10. Der Sieger, ein von Adlerflug stammender Debütant, wird von William Mongil trainiert und wurde von Stephen Hellyn geritten. Am Toto gab es 80:10 auf den Sieger, der ein Sohn der auf Gruppe-Parkett platzierten Splash Mountain ist.
Das Fegentri-Amateurrennen gewann Stefan Birners Smart Shuffle unter Alice Mills. Für den Big Shuffle-Sohn bedeutete das bereits den vierten Saisonsieg. Für den ersten Iffezheimer Meetingstreffer sorgte im letzten Rennen des Tages, dem Ausgleich IV über 2800 Meter, der von Marion Rotering trainierte Wiener Walzer-Bruder Walzertakt, der unter Francisco Franco da Silva zu seinem ersten Sieg überhaupt kam.
