Nur ein weiterer deutscher Erfolg am Mittwoch in Nancy

Mit insgesamt dreiundzwanzig Startern waren auch am Mittwoch die deutschen Farben recht ordentlich in Nancy vertreten. Allerdings reichte es am zweiten Renntag nur zu einem einzigen Tageserfolg für deutsche Pferde. Der fünfjährige Big Shuffle-Sohn Berani konnte sich Dank eines starken Spurts auf der Zielgeraden in die Siegerliste eintragen.

Die erste Prüfung des zweiten Tages, ein Jagdrennen über 3800 Meter (24.000 Euro), brachte einen ersten deutschen Achtungserfolg. Die 220:10-Außenseiterin Val de Rama (J.-G. Gueracague) überquerte nach 17 Hindernissen als Drittplatzierte den Zielpfosten und sicherte Trainer und Besitzer Waldemar Himmel eine Prämie von 3.360 Euro. Die King’s Best-Tochter musste sich lediglich Sassenheim und Kalygarde geschlagen geben.

Im darauf folgenden Hürdenrennen über 3800 Meter (23.000 Euro) lief Lievano ins Geld. Etwas spät wurde der Spectrum-Sohn, der von Conny Brandstätter trainiert wird, von Hakim Tabet eingesetzt, so dass es für mehr als den vierten Platz und 2.185 Euro Prämie am Ende nicht mehr langte.

Einen Doppelerfolg gab es dagegen in der dritten Tagesprüfung, einem Verkaufsrennen über 2400 Meter (13.000 Euro). Es kam der starke Auftritt von Berani. Nach einem tollen Finish hatte der von Jean-Pierre Carvalho (Foto) trainierte Fünfjährige (77:10) im Besitz von Guido Schmitt unter Eric Wehrel am Pfosten die Nase vorn und griff sich die 6.500 Euro Prämie. Zweitplatziert kam Notenhöchster (W.Hefter/D.Boeuf) herein.

Im zweiten Hürdenrennen des Tages über 3400 Meter mit einer Gesamtdotierung von 21.000 Euro kam Nadessa unter Jean-Gilles Gueracague nach starkem Endspurt gerade mal eine Nase hinter dem Sieger Surhomme du Moulin ins Ziel und verfehlte den zweiten deutschen Tageserfolg denkbar knapp. Gute zwei Längen dahinter lief Summernight Sky (M.Weber/H.Tabet) ein.

Hoffnungen auf einen weiteren Tageserfolg legte man in die fünfte Prüfung, denn immerhin waren gleich fünf deutsche Teilnehmer in dem 16-köpfigen Feld vertreten. Doch am Ende reichte es nicht. Einzig dem Lord of Man-Sohn Zimbabwe gelang es nach hart umkämpften Rennen ins Geld zu laufen. Der bei Werner Baltromei im Training stehende Wallach musste sich unter Reiterin Laurie Foulard mit dem dritten Rang begnügen, sicherte dem Stall Fünf Lustige aber immerhin noch 2.550 Euro.

Wenig zu holen gab es für die deutschen Hoffnungen auch im Ausgleich über 1950 Meter (17.000 Euro). Obwohl Serrato (T. Angne/Fr. H. Mouchova) und White Bull (W.Baltromei/D.Boeuf) bis in den Schlussbogen in durchaus aussichtsreicher Position lagen. Einer Temposteigerung des späteren Siegers Same as Gold eingangs der Zielgeraden hatten die deutschen Vertreter aber nichts entgegen zu setzten und mussten sich mit den Plätzen Drei (2.550 Euro) und Vier (1.700 Euro) begnügen.

Le Numero aus dem Stall Blauer Turm gelang im letzten Rennen mit deutscher Beteiligung ein passabler zweiter Platz. In dem Verkaufsrennen über die Distanz von 1.950 Metern (13.000 Euro) musste sich der Numerous-Sohn unter Jockey Johan Victoire einzig und alleine dem Ex-Schlenderhaner Walzertraum geschlagen geben und sorgte damit für einen positiven Abschluss aus deutscher Sicht.

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