
Die PMU ist im Boot und überträgt die ersten vier Rennen der Mülheimer-Samstagsveranstaltung live ins Nachbarland. Daraus resultiert, dass der erste Start auf dem Raffelberg bereits um 12.05 Uhr erfolgt.
Besonders spannend sollte dabei das fünfte der insgesamt acht Kräftemessen werden. Über 2100 Meter treten unter anderem vier Pferde mit Derby-Nennung an. Darunter auch der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierte Savoir Vivre (Filip Minarik), der in Köln bei seinem Debüt auf ganzer Linie beeindruckte und der neben dem Deutschen Derby in diesem Jahr auch den Prix de l’Arc de Triomphe in seinem Nennungsbuch stehen hat (Zum Langzeitmarkt). Der Adlerflug-Sohn trifft auf die von Andreas Wöhler trainierten Classic Rock, der die Wahl von Stalljockey Eduardo Pedroza ist, und Light of Air (Jozef Bojko), der nur fünf Tage nach seinem Laufen im Hannoveraner Derby-Trial erneut an den Start kommt. Dieses Mal wird man dem Youmzain-Sohn erstmals Scheuklappen anlegen.
Die dreijährigen Stuten bilden am Samstag den Auftakt in den Renntag. 1400 Meter sind gefordert und mit guten Chancen ist Mario Hofers Auenquellerin Turflady (Andreas Suborics) am Start. Die Gegnerin für die Areion-Tochter sollte Andreas Löwes Blues of England (Andreas Helfenbein) sein, aber auch Peter Schiergens Debütantin Fidji (Daniele Porcu), eine Schwester der Listensiegerin Fuscetta, sollte man beachten.
Eine Premiere gibt es im sechsten Rennen, wenn zum ersten Mal in dieser Saison ein Handicap nur für den Derby-Jahrgang entschieden wird. Pferde mit Chancen sind hier Egara (Henk Grewe), bei der man die vier Kilo Erlaubnis von Robin Weber in Anspruch nehmen wird, und Be My Star (Alex Pietsch) aus dem Formstall von Christian Sprengel. Das Höchstgewicht muss Eduardo Pedroza auf Kordestan (Andreas Wöhler) auswiegen. Die Zoffany-Tochter war am Sonntag in Hoppegarten noch Neunte im Auktionsrennen. Hier sieht es deutlich leichter aus. Mehr zum Renntag auf dem Raffelberg lesen Sie in der nächsten „Sport-Welt“, die am Donnerstag erscheint.
