Trainer William Mongil hat seine Pferde in seinem Mülheimer Quartier aktuell in hervorragender Verfassung. Und der Ex-Klassejockey kann es auch im Rennsattel noch. Das bewies er am Samstag bei der Veranstaltung in Deauville im Prix des Legends, einem als Altersgewichtsrennen gelaufenen Veteranenrennen über die Distanz von 1900 Meter.
In dem mit 16.000 Euro dotierten Rennen stiegen zahlreiche ehemalige Jockeygrößen in den Sattel. u.a. Michael Kinane, John Reid, Dominique Boeuf, Christophe Pieux oder Eric Legrix, um nur einige zu nennen.
Und eben auch William Mongil (Foto), der auf dem von ihm selbst vorbereiteten World Star saß. Und den fünfjährigen Wallach, der 2010 das Iffezheimer Auktionsrennen gewonnen hatte, hatte der Franzose offenbar bestens für das Rennen präpariert, denn trotz einer Pause seit dem vergangenen Oktober war der Sholokhov-Sohn als 169:10-Außenseiter nicht zu stoppen, siegte bei seinem Debüt für Mongil mit eineinviertel Längen Vorsprung.
In einem Course B-Rennen für Dreijährige, das mit 34.000 Euro dotiert war, und auf Gras über 1200 Meter führte, belegte der von Sascha Smrczek für Thomas Gehrig trainierte Rapideur unter Jockey Eddy Hardouin im Feld von sechs Pferden den vierten Platz, war dabei für einen besseren Rang nur knapp geschlagen.
In einem Verkaufsrennen über 2000 Meter, dotiert mit 19.000 Euro, kamen zwei deutsche Pferde an den Start. Dabei verdiente die von waldemar Hickst trainierte Vierjährige Wanda’s Girl (Thierry Thulliez) als Vierte Geld, während der als Favorit gestartete Hillis-Schützling Munic Boy (Maxime Guyon) nur als Achter über die Linie kam.
Unplatziert blieb in einem Handicap für Dreijährige über 1400 Meter (30.000 Euro) Sascha Smrczeks Thunderbird, der von Eddy Hardouin geritten wurde.
