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Die Mega-Sache mit Godolphin

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Die Mega-Sache mit Godolphin

Unser Champ Adrie de Vries fühlt sich hörbar wohl in seinem Winter-Quartier in Dubai, wo der holländische Sattelkünstler seit drei Jahren erfolgreich überwintert.

„Mein Stall braucht immer einige Zeit bis er in Schwung kommt, aber seit einigen Wochen läuft es prima am Quartier von meinem Trainer Ahmad bin Harmash. Ich bin sehr zufrieden mit der aktuellen Situation, und dass ich Ritte von Godolphin bekomme, das ist natürlich eine Mega-Sache“, beantwortete Adrie die Bitte nach ein paar Infos aus dem „Morgenland“ über WhatsApp kurzerhand per Telefongespräch.

Siege von ihm sind inzwischen bei nahezu jeder Veranstaltung in den Emiraten an der Tagesordnung. Am 17.Januar war es aus seinem Stall Ormindo, dem er noch einen weiteren Sieg in Meydan zutraut. Dann der viel umjubelte Volltreffer für Godolphin mit Al Saham am 22. Januar während der Carnival-Veranstaltung am obligatorischen Donnerstag. Weiter ging es am vergangenen Samstag mit dem Schimmel Fils Anges, dem de Vries durchaus, wenn er alles passend vorfindet, einen Carnival-Treffer vorhersagt.

„Der ist so schlecht abgesprungen und sollte im Vordertreffen gehen, der gewinnt beim nächsten Mal ganz sicher“, ärgerte er sich immer noch über den dritten Platz seines Favoriten Genius Boy bei der selben Veranstaltung. Direkt am Sonntag danach holte sich Adrie mit zwei arabischen Vollblütern mal eben zwei Emirate-Punkte in Abu Dhabi. 
Am morgigen Donnerstag ist er wie bei den letzten Meydan-Veranstaltungen ebenfalls fünfmal im Einsatz.

„Ich reite in den UAE 1000 Guineas und der Gruppe II Al Maktoum Challenge zweimal für Godolphin in Black Type-Rennen. Das ist wirklich eine riesen Sache. Es ist zwar jeweils die dritte Farbe, aber was heißt dass schon bei den Blauen, da haben alle Teilnehmer eine Chance. Besonders auf meine Stute in den Guineas habe ich Mumm. Sie sprang im Guineas-Trial schlecht ab und fing an zu brummen, nachdem sie Boden gut gemacht hatte. Durch die Pullerei verausgabte sie sich so sehr, das zum Schluss nur noch der vierte Platz drin war. Sie hat für mich eine große Chance“, gibt er direkt schon mal für morgen Nachmittag einen Tipp mit der Street Cry-Tochter Good Place preis.

Zudem hat er Meinung auf seinen Ritt im letzten Rennen. „Samurai Sword ist zuletzt miserabel abgekommen und war gegen Ende als Vierter schnellstes Pferd. Auf Gras fühlt er sich wohler, mit ihm könnte ich ganz vorne sein“, glaubt Adrie, dass er auch für seinen Trainer Ahmad bin Harmash am Donnerstag wieder aufs Siegerpodest steigen könnte.