Start Rennen Leger-Siegerin Kaldera wird Siebte im Prix Chaudenay

Leger-Siegerin Kaldera wird Siebte im Prix Chaudenay

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Leger-Siegerin Kaldera wird Siebte im Prix Chaudenay

Gleich im ersten Rennen des Arc-Meetings, dem Prix Chaudenay für die dreijährigen Extremsteher, gab es am Samstag in Longchamp den ersten deutschen Starter. Genauer gesagt, die erste deutsche Starterin, denn für die mit 200.000 Euro dotierte Gruppe II-Prüfung über 3000 Meter, hatte Trainer Paul Harley für den Stall Torjäger die Leger-Siegerin Kaldera nachgenannt.


Im Feld von neun Pferden zählte die Sinndar-Tochter, die von Eddy Hardouin geritten wurde, zu den Außenseitern, am Toto notierte sie bei 110:10, als sich die Boxen öffneten. Unterwegs sah man sie im zunächst von Rio Tigre, dann von der Favoritin Vazira angeführten Feld an letzter Stelle liegend. An dieser Position war die Stute auch noch auszumachen, als es in die Zielgerade ging.


Dann wurde die Leger-Siegerin von ihrem Jockey an der außenseite eingesetzt, konnte sich dort auch etwas verbessern, doch gerade, als sie noch besser anpackte, kam bereits der Zielpfosten, den sie somit als Siebte passierte, ca. viereinhalb Längen vom Sieger Auvray geschlagen. Für ein Platzgeld (für den fünften Rang gab es 7.000 Euro) fehlten ihr zwei Längen.


„Sie ist nicht schlecht gelaufen, sie läuft ihre Rennen halt von hinten, da ist es in dieser Gesellschaft, gegen solche guten Pferde natürlich nicht leicht“, so Trainer Paul Harley nach dem Rennen. Der Sieg ging an den Hengst Auvray aus dem Stall von Elie Lellouche. Der Le Havre-Sohn aus dem Besitz von Gerard Augustin-Normand setzte sich als 66:10-Chance sicher mit einer halben Länge Vorsprung gegen den englischen Gast Vent de Force durch, hinter dem Baino Hope und Rio Tigre die Plätze drei und vier belegten.