Start Rennen „Das bleibt erst einmal unser Geheimnis“

„Das bleibt erst einmal unser Geheimnis“

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„Das bleibt erst einmal unser Geheimnis“

Am Ende war es nur ein kurzer Kopf, der zum großen Triumph fehlte und sieben Jahre nach dem Erfolg von Lope de Vega hätte es durch Waldgeist einen weiteren Erfolg der Ammerländer Farben im Prix du Jockey Club am Pfingstsonntag in Chantilly gegeben.

Genau auf der Linie hatte es der favorisierte Brametot, der aus der Isarländer M-Familie des großen Monsun stammt, geschafft. Mit Cristian Demuro im Sattel krönte der von Jean-Claude Rouget trainierte Rajsaman-Tochter seine famose Aufholarbeit vom letzten Platz kommend.

Es hatte schon nach einem Sieg des Ammerländers Waldgeist unter Pierre-Charles Boudot ausgesehen, als es Brametot doch noch schaffte. Pech war für den von Andre Fabre trainierten Waldgeist sicherlich, dass er Mitte der Geraden erst mehrfach ansetzen musste, um auf freier Bahn seinen Vorstoss an die Spitze zu starten.

Dietrich von Boetticher (Foto) zeigte sich auch ungeachtet der hauchdünnen Niederlage nicht enttäuscht. Weitgehend entspannt meinte der Ammerland-Eigner wenige Minuten nach dem dramatischen Finale im Absattelring von Chantilly: „Natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber wir sind Zweiter im Prix du Jockey Club und das ist doch etwas Großartiges.“ Auf die Frage, wie es mit Waldgeist nun weitergehe, antwortete Dietrich von Boetticher: „Mein Trainer Andre Fabre und ich haben einen Plan. Das bleibt zunächst einmal unser Geheimnis.“

In den Wettmärkten für das Irish Derby tauchte Waldgeist am Sonntagabend weit oben auf. Auf dem Curragh könnte es auch zur Revnachepartie zwischen dem Epsom-Sensationssieger-Derby-Sieger Wings Of Eagles und dem drittplatzierten Cracksman kommen. Der französische Derby-Sieger Brametot könnte nun gezielt auf den Arc marschieren.