Start Rennen Bärenstarke Spectre Vierte im Prix Jacques le Marois

Bärenstarke Spectre Vierte im Prix Jacques le Marois

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Die von Markus Münch trainierte, und von dem ehemaligen Fußballbundesliga-Profi auch selbst gezogene Spectre wird immer besser. Am Sonntag zeigte die dreijährige Siyouni-Tochter in ihrem bislang schwersten Rennen, dem mit 700.000 Euro dotierten Prix Jacques le Marois, dem Gruppe I-Kracher über 1600 Meter der Geraden Bahn in Deauville, ihre bislang beste Form.

In dem hochkarätig besetzten Rennen kam die deutsche Stute unter dem Italiener Cristian Demuro als 490:10-Außenseiterin auf einen hervorragenden vierten Platz, blieb vor solchen Klassepferden wie den mehrfachen Gruppe I-Siegerin Esoterique oder Galileo Gold. Und einen besseren Platz verpasste die deutsche Stute nur ganz knapp, denn erst nach Zielfotographie war zu erkennen, dass die im Besitz des Aga Khan stehende, ebenfalls mehrfache Gruppe I-Siegerin Ervedya mit einer Nase vor Spectre war.

Der Sieg in dem Meilen-Event ging an den von Richard Fahey für Godolphin trainierten Ribchester. Der dreijährige Iffraaj-Sohn, der bei seinem dritten Platz in den Sussex Stakes so eine starke Speedleistung gezeigt hatte, siegte unter William Buick nach einem Rennen aus der Reserve mit einer halben Länge Vorsprung gegen den von Andre Fabre für Andreas Putschs Haras de Saint Pair trainierten Monsun-Sohn Vadamos, von dem es bis zu Ervedya dann noch einmal eindreiviertel Längen waren.

47:10 gab es auf den Sieger. Der Favorit Galileo Gold aus dem Stall von Hugo Palmer war unter Frankie Dettori nach einem Rennen aus dem Vordertreffen schon früh kein Siegkandidat mehr, er kam nur auf den achten Platz. Ebenfalls chancenlos war der im Besitz von Sven Goldmann stehende, und von Carina Fey trainierte Grand Vintage, der nach einem Rennen aus dem Vordertreffen als Elfter, und damit Letzter über die Linie kam.

Markus Münch: „Das war wieder mal sensationell. Nur leider am Ende auch wieder Pech gehabt. Es fehlten ja nur wenige Zentimeter bis zum dritten Platz. Schauen Sie sich mal an, wen sie heute geschlagen hat. Wenn der Boden im Herbst noch etwas durchlässiger wird, dann könnte sie zur besten dreijährigen Stute über die Meile in Europa werden. Sie hat heute mal wieder gezeigt, welch unglaubliches Herz sie hat. Sie ist in allen wichtigen Meilenprüfungen gemeldet und wir werden auf sie hören, wenn sie wieder so weit ist. Vielleicht schon in drei Wochen in Istanbul. Aber das werden wir erst kurz vorher entscheiden.“