Start Rennen Kurz vorm Cup: das sagen Schiergen & Carvalho

Kurz vorm Cup: das sagen Schiergen & Carvalho

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Kurz vorm Cup: das sagen Schiergen & Carvalho

Alles ist bereit für den großen Showdown auf dem Tokio Racecourse. Am Sonntag steht dort der zur Gruppe I zählende Japan Cup auf der Karte. Erstmals seit dem Jahr 1998 sind mit Nightflower und Ito zwei deutsche Pferde am Start und das sagten die Trainer der deutschen Cup-Hoffnungen:

Jean-Pierre Carvalho, Trainer Ito: „Wir waren letztes Jahr mit Ivanhowe hier und haben damals einen sehr guten Eindruck mitgenommen. Das ist eine tolle Rennbahn und eines der wichtigsten Rennen der Welt. Es ist also eine Ehre, wenn man ein geeignetes Pferd hat, hier teilnehmen zu können. Wir hatten schon früh im Jahr den Gedanken gehabt, dass der Japan Cup ein Thema für Ito sein könnte, wenn er sich bis zum Herbst entsprechend verbessert. Ito hat über 2400 Meter und zweimal auf Linkskursen gewonnen, wie wir ihn auch hier in Tokio vorfinden. Er hat also das Profil, hier teilzunehmen. Ito übernimmt gerne die Initiative und läuft gerne vorne mit. Zudem mag er schnelle Rennen, was die übliche Art ist, wie in Japan solche Rennen gelaufen werden. Das sollte ihm also zugutekommen. Er sollte also am besten von Anfang an weit vorne mitlaufen, wir hoffen auch möglichst weit vorne einlaufen. Ich habe ihn heute Morgen das erste Mal seit zehn Tagen wiedergesehen und bin sehr zufrieden. Das Pferd sieht sehr gut aus. Ito ist zwar bisher nur in kleineren Feldern gelaufen, hier wird er erstmals in einem voraussichtlich achtzehnköpfigen Feld laufen. Aber bei seiner Art, die Rennen eher von vorne zu gestalten, sollte das für ihn eigentlich keinen Unterschied machen, ob fünf oder fünfzehn Pferde hinter ihm laufen.“

Peter Schiergen, Trainer von Nightflower: „Wir sind Mittwoch hier angekommen. Nightflower sah heute Morgen sehr gut aus und ist in eben solcher Form. Auch mein Team hier vor Ort sagt mir, dass alles glatt läuft. Nightflower braucht ein schnell gelaufenes Rennen, um ihren eigenen Speed richtig entfalten zu können. Da der Japan Cup normalerweise sehr schnell gelaufen wird, sollte ihr das entgegenkommen. Wir waren schon mit Tiger Hill und mit Danedream hier, aber der Vergleich mit diesen Pferden ist natürlich schwierig. Jedes Pferd hatte seine eigenen Qualitäten. Ich hoffe, dass Nightflower sich als stark genug erweisen wird, sich hier zu behaupten – wir gehen natürlich davon aus, sonst wären wir nicht hier.“