Serienlohn am Dienstag im 100.000er in Waregem

Am Dienstag ist es wieder soweit. Auf der Rennbahn Waregem in Belgien wird die Grand Steeple-Chase des Flandres gelaufen. In dem als Handicap ausgeschriebenen Jagdrennen über 4600 Meter geht es um 100.000 Euro, es ist ein Renntag, bei dem die Bahn in Flandern aus allen Nähten platzt. 14 Pferde kommen in dem Hindernisrennen an den Start, darunter auch eines aus Deutschland.

Denn Pavel Vovcenko, der 2015 mit dem Königstiger-Sohn Kazzio bereits einmal den Zweitplatzierten in diesem Rennen stellte, bietet Stall Nicoles Serienlohn auf. Der neunjährige Lomitas-Sohn, der unter Jan Faltejsek mit 64 Kilo (keiner der insgesamt 14 Starter trägt weniger) ins Rennen geht, gewann seine letzten drei Rennen. Nach seinem Erfolg im Schwedischen Grand National gewann der Wallach auch das Seejagdrennen in Hamburg und das German Grand National in Bad Harzburg.

Das Rennen ist in diesem Jahr übrigens kurzfristig seiner großen Attraktion beraubt worden, denn der Sieger der letzten vier Austragungen, Patrice Quintons Schimmel Taupin Rochelais aus dem Besitz des Ecurie des Dunes, der eigentlich als sicherer Starter galt, und mit einem Gewicht von 76 Kilo ins Rennen hätte gehen müssen, tauchte am Donnerstag, dem Tag der Starterangabe, überraschenderweise nicht mehr im Aufgebot auf.

Mit dem Vorjahreszweiten Calisco de Kerser, Vol Noir de Kerser und Yo kommen aber drei Stallgefährten des Waregem-Superstars an den Start des Jagdrennens. Mit David Pipes Van Gogh du Granit, und Jamie Snowdens Fact Of The Matter kommen in diesem Jahr auch zwei Pferde aus England im höchstdotierten belgischen Hindernisrennen an den Start.

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