Bei herrlichen äußeren Bedingungen und deutlich schnellerer Bahn als an den ersten beiden Renntagen des Meetings, wurde am Sonntag in St. Moritz der Große Preis von St. Moritz ausgetragen. Das mit einem Preisgeld von 111.111 Franken höchstdotierte Rennen der Schweiz sah zehn Teilnehmer am Start, mit von der Partie in der 2000 Meter-Prüfung waren auch Markus Klugs Manipur (Maxim Pecheur) und Michael Figges Jacksun (Antoine Coutier).
Doch keines der beiden deutschen Pferde schaffte es in die Dreierwette. Jacksun, der länger in hinteren Regionen gelegen hatte, kam mit einer starken Schlussleistung aber immerhin noch auf den vierten Platz, während Manipur, der bis in die Gegenseite in der Spitzengruppe gelegen hatte, als Neunter über die Linie kam.
Den Kampf um den Sieg fochten lange die beiden Ersten aus dem Vorjahr aus. Der Titelverteidiger Nimrod, der allen Gegnern Gewicht geben musste, hatte unter Kieran O’Neill zu Beginn der Gegenseite die Spitze übernommen, und setzte sich im Schlussbogen auf Vorsprung ab, doch in der Zielgeraden nahm der Vorjahreszweite Berrahri (Kieren Fox, 8,3) die Verfolgung auf, und mit zunehmender Distanz war der Schützling von Trainer John Best das besser gehende Pferd.
Nimrod verlor zum Schluss sogar noch den zweiten Platz an den Sieger von 2016, Carina Feys Jungleboogie, womit am Ende drei absolute Spezialisten vorne waren. Ohne Möglichkeiten war Dennis Schiergen auf dem Mitfavoriten New Agenda, der schon frühzeitig aus dem Rennen fiel.









