Das große Highlight neben dem Großen Preis von St. Moritz ist am Finaltag in St. Moritz natürlich immer das Skikjöring, in dem stets der König, oder die Königin des Engadins gesucht wird. Vier Fahrer kamen vor dem letzten Lauf, an dem mit dem Schiergen-Duo Usbekia (Valeria Holinger) und Epako (Leo Luminati) sowie den Recke-Vertretern Get Ready Freddy (Valeria Walther) und Lips Legend (Franco Moro) auch vier deutsche Pferde teilnahmen, noch für den Gesamtsieg in Frage. Und die deutschen Pferde, die in den ersten beiden Rennen noch keine große Rolle gespielt hatten, dominierten das Finale.
Denn Christian von der Reckes Lips Legend, der unter der Woche in den Besitz des Stalles Wollin von Jürgen Richard Langrock gewechselt war, setzte sich nach einem packenden Finale gegen Usbekia durch. Platz drei ging an Sociopath, Vierter wurde Get Ready Freddy, während Epako keine Möglichkeiten hatte. Für Franco Moro war es bei der 97. Teilnahme an einem Skikjöring-Rennen der 20. Sieg. In der Gesamtwertung siegte Lupo Wolf, obwohl er im Finallauf unplatziert war, mit 11 Punkten vor dem punktgleichen Erich Bottlang. Wolf, der den Titel errang, weil er ein Rennen gewinnen konnte, wurde zum ersten Mal „König des Engadin“. Für Lips Legend, und auch für den Stall Wollin, war es der erste Sieg überhaupt.
Das erste Galopprennen des Tages, ein Altersgewichtsrennen über 13090 Meter, das mit 30.000 Franken dotiert war, gewann Dennis Schiergen mit dem ehemals von seinem Vater Peter Schiergen trainierten Ex-Ammerländer High Duty, der sich als 14,3-Außenseiter gegen Alvin The Drummer (Kieran O’Neill) und Zyrjann (Maxim Pecheur) behauptete.









