
Mit dem vierjährigen Tertullian-Sohn Izzo hat Eckhard Sauren, Präsident des Kölner Renn-Vereins, ein echtes As auf der Hindernisbahn. Der Wallach, der von Carina Fey in Chantilly trainiert wird, gewann im Nachbarland schon eine Gruppe III-Prüfung über Hürden, und war auf gleichem Level auch schon Zweiter und Dritter. Am Sonntag steht Izzo nun aber vor seiner bislang schwersten Aufgabe.
Denn unter seinem ständigen Jockey Benjamon Gelhay bestreitet Izzo den Prix Renaud du Vivier, die Grande Course de Haies de 4Ans, ein mit 270.000 Euro dotiertes Gruppe I-Hürdenrennen über 3900 Meter. Nach der Vorstarterangabe vom Donnerstag kommen noch elf Pferde für dieses Highlight in Frage. Es handelt sich dabei um die besten vierjährigen Hürdler Frankreichs, allen voran die von Francois Nicolle trainierte Stute De Bon Coeur.
Die Vision d’Etat-Tochter ist das mit Abstand beste Hürdenpferd ihres Jahrgangs in Frankreich, sie verwies zuletzt im Prix Pierre de Lassus auf gleicher Bahn und Distanz Izzo mit sieben Längen Vorsprung auf Platz zwei. Bei acht Starts stehen für die Stute sieben Siege zu Buche, einmal kam sie mit dem Sieg in der Hand in der Zielgeraden zu Fall.
