Walsingham Letzter bei Cracksman-Gala im Prix Niel

Im Arc-Trial für die Dreijährigen, dem Prix Niel, gab es am Sonntag in Chantilly mit dem von Waldemar Hickst für den Stall Lucky Owner trainierten Walsingham auch einen deutschen Starter. Doch im Feld von lediglich fünf Pferden galt der Campanologist-Sohn, der von Cristian Demuro geritten wurde, mit einer Eventualquote von 220:10 als längster Außenseiter. In klarer Favoritenrolle stand der von John Gosden für Anthony Oppenheimer trainierte Cracksman. Unter Frankie Dettori notierte der Frankel-Sohn 14:10, als sich die Boxen für das über 2400 Meter führende, und mit 130.000 Euro dotierte Gruppe II-Rennen öffneten.

Und beide Hengste spielten genau die Rolle, die die Wetter von ihnen erwartet hatten. Vor allem Cracksman, der unterwegs hinter Andre Fabres Finche an zweiter Stelle auszumachen war, hielt genau das, was man von ihm erwartet hatte. An der 400 Meter-Marke ging Dettori mit dem Favoriten nach vorne, und den angreifenden Godolphin-Hengst Avilius, ebenfalls von Andre Fabre trainiert, duldete er auch nur kurz in seiner Nähe. Bis zur Linie löste sich Cracksman noch auf dreieinhalb Längen Vorsprung von Avilius, hinter dem Finche den dritten Platz früh sicher.

Walsingham war dagegen Start-Ziel Letzter. Zwar versuchte er auf den letzten Metern noch an Ice Breeze vorbei zu kommen, doch gelang ihm das nicht mehr. im Ziel war der Hickst-Schützling neuneinviertel Längen hinter dem Sieger.

 

 

Nächste Renntage

Galopprennen in Deutschland
Galopprennen in Frankreich