Der letztjährige Derbydritte Dschingis Secret hat sich am Samstag am verspäteten Auftaktrenntag der Derby-Woche in Hamburg den Sieg im pferdewetten.de Großer Hansa-Preis gesichert und den amtierenden Galopper des Jahres Iquitos auf Rang zwei verwiesen.
Mit seinem Jockey Martin Seidl war Dschingis Secret nach 2400 Metern das überlegene Pferd, ließ in der Zielgeraden nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen, spielte auf dem weichen Boden in einer anderen Liga als die Konkurrenz.
„Es waren heute einfach ideale Bedingungen“, sagte Trainer Markus Klug nach dem Rennen, „man hat gesehen, dass er auch mit dem gleichen Gewicht wie die Konkurrenz gegen diese bestehen kann.“
Mit knapp vier Längen Vorsprung machte Dschingis Secret nicht nur seinen vierten Karrieresieg perfekt, sondern galoppierte sich auch zurück in die Spitzengruppe der deutschen Rennpferde, knüpfte an den Sieg aus dem Gerling-Preis an. In Iffezheim war er im Anschluss schwach gelaufen.
Iquitos (Andrasch Starke) als Zweiter und die Stute Nepal (Michael Cadeddu) als überraschende Dritte komplettierten die Dreierwette des mit 70.000 Euro dotierten Rennens, nur Vierter wurde Guignol, der in Iffezheim noch den Großen Preis der Badischen Wirtschaft gewinnen konnte, überraschend früh geschlagen war.
Markus Klug trainiert Dschingis Secret in Köln-Rath/Heumar für den in Hongkong lebenden Unternehmer Horst Pudwill. 40.000 Euro Siegprämie gehen auf dessen Konto. 204.900 Euro stehen nun auf der Habenseite von Dschingis Secret, einem Soldier Hollow-Sohn aus der Zucht von Helmut von Finck.









