
Am größten Wochenende des französischen Hindernissports kam am Samstag in Auteuil auch Eckhard Saurens Izzo an den Start. Der Tertullian-Sohn, der von Carina Fey für den Präsidenten des Kölner Renn-Vereins trainiert wird, bestritt den mit 135.000 Euro dotierten Prix Questarabd, eine Gruppe III-Prüfung auf der Hürdenbahn über 3900 Meter für vierjährige Pferde.
Nach drei Siegen bei seinen ersten drei Starts über Sprünge musste der Wallach, der erstmals von David Cottin geritten wurde, zwar seine erste Niederlage im neuen Metier hinnehmen, doch Rang drei im Feld von elf Klassepferden war alles andere als eine Blamage. Der Sieg ging an den von Guillaume Macaire für Simon Munir trainierten Prince Ali, der unter Kevin Nabet zur Quote von 44:10 (er lief im Stall mit einem weiteren Pferd) mit zweieinhalb Längen Vorsprung gegen seinen Trainingsgefährten Candide, der auf der Flachen bereits Gruppesieger ist, gewann. Eindreiviertel Längen hinter diesem hatte Izzo Rang drei frühzeitig sicher, und bewies einmal mehr, dass er zwischen den Flaggen vor einer guten Zukunft steht.
Im Rahmenprogramm gewann der ehemalige Hickst-Schützling Quiliano, der inzwischen von Christophe Aubert trainiert wird, als 231:10-Außenseiter unter Anhtony Lecordier den Prix le Guales de Mezaubrane, ein mit 105.000 Euro dotiertes Hürden-Handicap über 3600 Meter, das als Listenrennen gelaufen wurde. Er verwies dabei Polimix und Olympic Torch auf die Plätze zwei, bzw. drei. Kurios: genau diese drei Pferde hatten, in etwas veränderter Reihenfolge (Polimix vor Quiliano und Olympic Torch) beim zweiten Hürdensieg von Izzo in Compiegne die Plätze zwei bis vier belegt.
Das Hauptrennen am Samstag, der Prix La Barka (Gr.II, 4300 m, 175.000 Euro) ging nach Irland, in den Stall von Willie Mullins, als der achtjährige King’s Theatre-Sohn Shaneshill unter Ruby Walsh als 128:10-Außenseiter gegen L’Ami Serge und den Favoriten Device zum Zuge kam.
