Start Rennen Walsingham schlägt im Trial die Derby-Kandidaten

Walsingham schlägt im Trial die Derby-Kandidaten

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Walsingham schlägt im Trial die Derby-Kandidaten

Mit Spannung erwartet wurde am Karfreitag in Bremen das Dreijährigenrennen, das Gestüt Fährhof – Acatenango Derby Trial, denn in dem 2200 Meter-Rennen hat man in der Vergangenheit schon viele gute Pferde, und sogar manch späteren Derbysieger gesehen. Nachdem der Schlenderhaner Sargas am Morgen abgemeldet worden war, rückten fünf Pferde für dieses Rennen in die Startmaschine ein, von denen drei, Promise of Peace, Adller, und Drakensberg, eine Derbynennung besaßen.

Doch gewonnen wurde das Steherrennen von keinem aus diesem Trio, denn der von Waldemar Hickst für den Stall Lucky Owner von Klaus Hofmann trainierte Campanologist-Sohn Walsingham, der nicht für das „Blaue Band“, sondern für die Auktionsrennen eingeschrieben ist, überraschte als 83:10-Chance, und setzte sich unter Marc Lerner sicher mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen den Favoriten Promise of Peace durch, hinter dem Adler vor Dictator Dritter wurde, während Drakensberg nur als Fünfter, und damit Letzter über die Linie kam (zum Video).

Nach dem Rennen musste das Team des Siegers, der jetzt eine automatische Startberechtigung im Bremer swb Derby Trial hat, allerdings noch eine Überprüfung des Rennverlaufs durch die Stewards überstehen, denn im Finish, in dem sich beinahe alle Pferde noch sehr grün präsentierten, war es etwas hin und her gegangen, was vor allem zu Lasten von Adler ging, aber die Rennleitung beließ es beim ursprünglichen Ausgang des Rennens.

Walsingham, der im vergangenen Jahr Dritter in einem vom Wittekindshofer North Sea Star gewonnenen Rennen war, siegte nach einem Rennen aus der Reserve. Unterwegs hatte Drakensberg vor Adler die Pace gemacht.