
Ein – auch aus deutscher Sicht – ganz interessanter Renntag steht am heutigen Dienstag in Saint-Cloud auf dem Programm. Denn aus deutschen Ställen kommen nicht weniger als drei Brüder von Gruppe I-Siegern an den Start. Einer von ihnen, der Soldier Hollow-Sohn Parthenius, ist selber auch bereits Gruppesieger. Der von Mario Hofer für den Stall Antanando von Franz Prinz von Auersperg trainierte Pastorius-Bruder, kommt im fünften Rennen (14.50 Uhr), einem Altersgewichtsrennen auf Course D-Niveau über 2000 Meter, erstmals als Wallach an den Start.
Für den Vierjährigen ist es der erste Start nach einer Pause von über acht Monaten. Zuletzt hatte man ihn im Großen Dallmayr-Preis in München am Start gesehen, in dem er als Letzter über die Linie gekommen war. Zu den neun Gegnern des Hofer-Schützlings zählt mit dem von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann vorbereiteten Gauguin (Maxime Guyon) ein Pferd, das ebenfalls rechter Bruder eines Gruppe I-Siegers ist, denn zu seinen Geschwistern zählt Guiliani, der 2015 bekanntlich den großen Dallmayr-Preis gewann.
Nicht verpassen sollte man auch das sechste Rennen, ein mit 30.000 Euro dotiertes 2100 Meter-Rennen für dreihährige, debütierende, Hengste und Wallache. Denn hier schickt Formtrainer Henk Grewe mit Christoph Holschbachs Soldier Hollow-Sohn Imperator, der noch eine Derbynennung besitzt, einen Halbbruder des Gruppe I-Siegers Iquitos ins Rennen. Allerdings ist der deutsche Gast, der von Antoine Hamelin geritten wird, nicht das einzige blaublütig gezogene Pferd in diesem Rennen.
So ist z. B. der Aga Khan-Hengst Shahjalal Neffe der Gruppe I-Siegerin Shalanayah und des Gruppe II-Siegers Shankardeh. Und der von Andre Fabre trainierte Nathaniel-Sohn Ecole d’Art kostete auf der Auktion in Newmarket einst 675.000 Guineas. Außerdem schickt Fabre mit dem Redoute’s Choice-Sohn Sand Fox für Godolphin noch einen Neffen der großartigen Gruppe I-Siegerin Stacelita ins Rennen.
