Start Rennen Fünf deutsche Siege in Mons-Ghlin

Fünf deutsche Siege in Mons-Ghlin

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Fünf deutsche Siege in Mons-Ghlin

Einen sensationellen Tag erwischte die deutsche Equipe am Mittwochabend auf dem Hippodrome de Wallonie, denn nicht weniger als fünf der sieben Rennen wanderten nach Deutschland. Dabei gab es für den Weilerswister Formstall von Christian von der Recke (Foto) zwei Siege zu verzeichnen.

Zunächst gewann der im Besitz von M-B-A Racing stehende England-Import Razor Wind unter Alexander Pietsch ein mit 8.000 Euro dotiertes Altersgewichtsrennen üb er 1500 Meter. Hinter der 58:10-Chance, die mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gewann, belegten die beiden Kleinkorres-Pferde Cloud und Macchiavelli die weiteren Plätze, und machten damit die deutsche Dreierwette perfekt. Razor Wind, ein ehemaliges Godolphin-Pferd, das in England 5.000 Pfund gekostet hat, besitzt eine Nennung für den Großen Preis von St. Moritz.

Den zweiten Recke-Treffer gab es in einem Verkaufsrennen über 2100 Meter, das mit 4.800 Euro dotiert war. Ebenfalls von Alexander Pietsch geritten, siegte zur Quote von 34:10 Dabadiyan, der dabei Wilfried Kujaths Proud Citizen mit eindreiviertel Längen Vorsprung auf den zweiten Platz verwies.

Bereits zuvor hatte für Ulrich Zerrath die von Axel Kleinkorres trainierte Saturday (84:10) ein mit 8.000 Euro dotiertes 2300 Meter-Handicap gewonnen. Für den eigentlich als Reiter vorgesehenen Jozef Bojko, der noch nicht aus Deauville zurück war, wo er im Listenrennen Wacaria geritten hatte, sprang Esther-Ruth Weißmeier ein, die den Kistenritt verwandeln konnte. Mit Hokulaya landete ein weiteres Kleinkorres-Pferd in diesem Rennen auf dem dritten Platz.

Auch Yasmin Almenräder konnte in Mons eine Siegerin stellen. Unter Filip Minarik gewann Unia Racings Stute Itschou ein 2300 Meter-Handicap, in dem es um 5.600 Euro ging, Start-Ziel mit fünf Längen Vorsprung. 41:10 gab es hier auf Sieg, Dritte wurde Wilfried Kujaths Golden Touch.

Den fünften Treffer gab es im letzten Rennen des Tages, als Regine Weißmeiers Battle of Wits als 28:10-Chance ein mit 4.000 Euro dotiertes Zweijähriigenrennen über 1500 Meter gewann. Im Sattel saß hier Jozef Bojko, der inzwischen aus Deauville eingetroffen war.