Freddy Tylicki, vor wenigen Wochen in Kempton schwer gestürzter, und seitdem halbseitig gelähmter Jockey, äußerte sich in einem Interview der englischen Zeitung „The Sun“ erstmals öffentlich über seinen Sturz, und sein jetziges Leben. Dabei gab der auch in Deutschland sehr beliebte Reiter zu, dass es schwere Momente für ihn gibt, er aber dennoch positiv in die Zukunft schaue. In Kürze wird er seine Reha im London Spinal Injury Centre in Stanmore beginnen.
„Ich bin jezt seit fünf Wochen im Krankenhaus, und obwohl alle, Ärzte und Pflegerinnen, einen guten Job gemacht haben, war das für mich eine sehr anstrengende Zeit. Ich freue mich auf die Reha, denn dort ist man auf Patienten wie mich spezialisiert. Sie werden mir zeigen wie ich mich selber anziehe, mein Bett mache, schwimmen, oder Auto fahren kann“, so Tylicki.
„“Es ist nicht leicht, über die Zukunft zu sprechen, weil ich so etwas natürlich auch noch nie erlebt habe. Der Druck auf meine Wirbelsäule war bei dem Sturz durch die Geschwindigkeit sehr hart. Aber wer weiß was passieren wird? Vielleicht kann ich ja irgendwann auch wieder gehen. Vielleicht fühle ich ja wieder etwas in einem Monat, oder in drei Monaten. Da sind viele Verletzungen in meinem Körper, die geheilt werden müssen“, so Tylicki.
