
Die Nachnennung, die man für den Schlenderhaner Ito am Donnerstag für den Prix Foy abgab, und die 9.360 Euro kostete, hat sich bezahlt gemacht, denn in dem mit 130.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 2400 Meter belegte der Adlerflug-Sohn aus dem Stall von Trainer Jean-Pierre Carvalho am Sonntag in Chantilly den zweiten Platz, verdiente damit 28.600 Euro.
Unter Mickael Barzalona sah man den fünfjährigen Gruppe I-Sieger im kleinen Feld von nur vier Pferden in seiner typischen Manier gleich an der Spitze, wo sein Jockey unterwegs schalten, und walten konnte, wie er wollte. Bis weit in die Zielgerade hinein hatte der deutsche Gast die Spitze, doch an der 200 Meter-Marke wurde er vom Vorjahreszweiten, und 20:10-Favoriten Silverwave passiert, der sich dann auch noch leicht auf eine Länge Vorsprung lösen konnte.
Von Ito bis zum dritplatzierten Dallmayr-Preis-Sieger Elliptique, der nie für mehr in Frage kam, waren es dann noch einmal eindreiviertel Längen. Silverwave, der vierjährige Silver Frost-Sohn von Trainer Pascal Bary, der von Maxime Guyon mit allem Vertrauen geritten wurde, war in dieser Saison auch bereits Zweiter im Grand Prix de Saint-Cloud gewesen, und wird nun sicher in den Prix de l’Arc de Triomphe gehen.
Jean-Pierre Carvalho: „Ich denke es hat sich gezeigt dass wir einen guten Grund hatten, Ito nachzunennen. Das waren nur vier Starter, er konnte sein Rennen von der Spitze aus gestalten, ohne Druck. Das ist das, was er braucht. Ich glaube er hätte sogar noch etwas eher beschleunigen können, ich denke dann wären wir vielleicht noch etwas näher dran gewesen. Aber wir sind nur von einem sehr guten Pferd geschlagen worden, wir haben andere gute Pferde hinter uns gelassen und wir haben zu unserer Form zurückgefunden. Wir werden als nächstes München ansteuern.“
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