Start Rennen Ittlingen Derby Trial: Nase vorn für El Loco?

Ittlingen Derby Trial: Nase vorn für El Loco?

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Ittlingen Derby Trial: Nase vorn für El Loco?

Das Ittlingen Derby Trial (Zum Rennen) über 2000 Meter wird am kommenden Samstag, dem vorletzten Tag des Frühjahrs-Meetings, auf Gruppe III-Parkett für vier der acht Starter, drei Teilnehmer – Volcancito, Nacar und Capitano –  haben keine Nennung für das Blaue Band und El Loco mit seinem hohen GAG ist längst qualifiziert, entscheiden, wer ein sein Ticket für Hamburg löst.

Es kommt sicherlich sehr, sehr selten vor, dass ein Pferd zwei Gruppe-Rennen in Folge mit Nase verliert. Röttgens El Loco ist solch ein Pechvogel. Der Hengst unterlag im Herzog von Ratibor-Rennen im November (Zum Video) und im Dr. Busch-Memorial Ende April (Zum Video) zweimal minimal. Mit einem GAG von 94,5 Kilo steht aus rechnerischer Sicht der von Markus Klug trainierte Röttgener, den Adrie de Vriers steuern wird, in der Pole-Position der Derby-Vorprüfung.

Aus dem Co-Champion-Quartier von Andreas Wöhler rücken Volcancito und Wai Key Star in die Boxen ein. Nach Reiterverteilung scheint Wai Key Star (Eduardo Pedroza) die erste Wahl zu sein. Nach einem zweiten Rang beim ersten Auftritt in Hoppegarten (Zum Video) kam der Soldier Hollow-Sohn des Stalles Salzburg in Hannover ganz locker zum Zuge. Sein Trainingsgefährte Volcancito (Jozef Bojko) reist abgesehen von dem Zweijährigen-Treffer im Münchener Auktionsrennen mit wenig Referenzen nach Iffezheim.

Das Stadtwald-Quartier von Mario Hofer ist durch Nacar und  Noble House vertreten. Andreas Suborics sitzt auf dem in München in sicherer Manier zum Zuge gekommene Noble House. Eine ganze starke Form zeigte Gestüt Niederrheins Nacar (Koen Clijmans) im Bavarian Classic von München (Zum Video), als er nur dem amtierenden Winterfavoriten Isfahan den Vortritt lassen musste. Der Tertullian-Sohn schob sich mit dieser exzellenten Form in die Spitzengruppe seines Jahrgangs und sollte auf seiner vermutlichen Idealdistanz eine scharfe Klinge schlagen.

Peter Schiergens Nimrod, Stall Nizzas Halbbruder von Nightflower, lief im Düsseldorfer Derby-Trial als Dritter ein sehr solides Rennen (Zum Video). Nun muss der High Chaparral-Sohn mit Dennis Schiergen noch eins drauf legen und beweisen, dass er ein ernstzunehmender Kandidat für Hamburg ist.

Dasselbe gilt für San Salvador (Andreas Helfenbein). Gestüt Winterhauchs von Andreas Löwe trainierter Lord of England-Sohn gewann in Dortmund am Himmelfahrtstag (Zum Video) und offenbarte dabei genügend Stamina. Sein Betreuer bescheinigt ihm reichlich Potential. Capitano (Alexander Pietsch) ist ein Teilnehmer, der nie eine Derby-Nennung besaß, aber bei seinem Erfolg beim Erstauftritt wie auch bei seinem vierten Platz im Krefelder Dr. Busch-Memorial (Zum Videoden Beweis angetreten hat, dass er zur Spitzengruppe seines Jahrgangs gehört, was auch die GAG-Einstufung von 91 Kilo beweist. Jens Hirschberger trainiert den Paolini-Sohn für das Gestüt Sommerberg.

Kamsin und Sea The Moon hießen die Sieger im neuen Jahrtausend der bis zum letzten Jahr als Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler ausgetragenen Derby-Vorprüfung, die später in Horn Derbyhelden wurden. Königsstuhl war es Ende der siebziger Jahre, seinerzeit hieß das Rennen noch Blitz Tip-Pokal.

Mehr zum dritten Renntag des Iffezheimer Frühjahrs-Meetings, an dem als zweites Highlight ein Trial über 1800 Meter für die Stuten auf Listenebene entschieden wird, das eine sehr offene Angelegenheit verspricht, lesen Sie in der „Sport-Welt“ Nummer 52 (Zum Tagesmarkt).