
Nachdem der Ex-Schlenderhaner Our Ivanhowe am Samstag auf der Rosehill-Rennbahn im Gruppe I The BMW über 2400 Meter als abgeschlagen Letzter durchs Ziel trudelte, empfiehlt Lee Freedman, der Betreuer des sechsjährigen Soldier Hollow-Sohnes, den Hengst wieder nach Europa zurückzuschicken.
„Our Ivanhowe kommt mit den festen Bodenverhältnissen hier in Australien einfach nicht zurecht. Ich werde den Besitzern empfehlen, den Hengst sofort in Quarantäne und danach in die nördliche Hemisphäre nach Europa zurückzuschicken“, teilte Freedman der Rennleitung nach der ernüchternden Vorstellung von Our Ivanhowe mit. Welches genaue Reiseziel in Europa und welchen Trainer er vorschlagen möchte, verriet Freedman allerdings nicht.
Our Ivanhowe hatte am „BMW“ erst teilnehmen können, nachdem er eine tierärztliche Inspektion am Samstagmorgen positiv passiert hatte. Mehr als eine Pacemaker-Rolle bis in den Schlussbogen konnte der als Mitfavorit gestartete Ex-Schlenderhaner, dessen Hufe einige Tage vor dem Top-Event druckempfindlich reagiert hatten, nicht erfüllen. Nachdem Rennen hatte der für New South Wales zuständige Tierarzt Craig Suann der Rennleitung berichtet, dass Our Ivanhowe vorne lahmen würde und in schlechter Verfassung aus dem Rennen gekommen wäre.
Nähere Untersuchungen in der Ballarat Tierklinik in Victoria sollen nun Klarheit über die Art der Verletzung bringen.
