Am Ostermontag (28. März) beginnt im Weidenpescher Park zu Köln das Rennjahr 2016. Es wird auch die erste Kölner Saison unter dem neuen Geschäftsführer Philip Hein sein, der zum 1. Januar offiziell die Nachfolge von Benedikt Faßbender-Fiegl antrat. In einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger sprach der 29-Jährige, der zuvor beim CHIO in Aachen tätig war, über seine neue Aufgabe, Ziele und Wünsche für die Zukunft. Besonders Themen der Vermarktung liegen Hein am Herzen. „Der Galopprennsport ist durch eine Krise gegangen, er hat sich in den letzten drei Jahren aber wieder sehr positiv entwickelt“, sagte Hein dem Stadtanzeiger. „Er musste sich teilweise neu erfinden, neue Geschäftsmodelle entwickeln. Ich meine das Thema Sponsoring und Vermarktung, das war jahrelang nicht Bestandteil der Überlegungen, weil man sich problemlos über Wetteinnahmen finanzieren konnte. Aber die Zeiten sind vorbei“, so Hein weiter.
Eine neue Strategie zur Vermarktung des Sports ist die sogenannten „Galopper Champions League“, die in diesem Jahr erstmals ausgetragen wird. „Es geht darum dem Zuschauer, der sich nicht täglich mit dem Sport beschäftigt, etwas an die Hand zu geben, damit er die Wertigkeit der Rennen besser einordnen kann“, erklärte Philip Hein. Köln ist in der neuen Rennserie mit drei Läufen dabei. Los geht es am 8. Mai mit dem Gerling-Preis.
Und wie stellt sich der neue Geschäftsführer einen idealen Kölner Renntag vor? Dies wollte der Stadtanzeigen wissen: „Ich würde morgens aufstehen, und die Sonne scheint. Die Haupttribüne wäre über den Vorverkauf schon ausverkauft. Wir erwarten 15.000 bis 18.000 Zuschauer. Der WDR wird das Hauptrennen live übertragen […]. Die Zuschauer bleiben lange über das letzte Rennen hinaus, weil sich danach Größen der Musikszene angekündigt haben und man noch bis in den Abend hinein tanzen kann.“









