Start Rennen Gelingt Amarillo die Titelverteidigung?

Gelingt Amarillo die Titelverteidigung?

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Gelingt Amarillo die Titelverteidigung?

Zweiter Renntag in München erst, aber mit dem Bankhaus von der Heydt – Silberne Peitsche (Gruppe III, 55.000 Euro) über 1300 Meter steht bereits das erste von vier Gruppe-Rennen in Riem auf dem Programm. Es ist das erste ganz große Kräftemessen der besten Sprinter des Landes, die sich gegen zwei Stuten aus Frankreich bzw. Kroatien messen. 2014 konnte sich Stall Nizzas Amarillo aus dem Asterblüte-Quartier von Peter Schiergen in die Siegerliste eintragen. Im Sattel saß der damals noch als Amateur aktive Dennis Schiergen, der mit dem Jahresdebütanten recht sicher dieses Flieger-Event gewann. Der Holy Roman Emperor-Sohn scheint sowieso ein regelrechter Frühstarter zu sein, denn in vier Rennzeiten gewann der sechsjährige Hengst gleich dreimal beim allerersten Start. In diesem Jahr schwingt sich Andrasch Starke in den Sattel (Zum Langzeitmarkt).

Von den deutschen Kandidaten dürfte die wohl größte Gefahr von dem Jaber Abdullah-Wallach Shining Emerald ausgehen, der von Paul Deegan aus Irland zu Andreas Wöhler kam. Vor allem die beiden vierjährigen ausländischen Stuten verleihen der Sprint-Prüfung ihren besonderen Reiz. Francois Rohaut schickt Amy Eria ins Rennen, die genau wie Amarillo als Jahresdebütantin die Partie aufnimmt. Die Kroatin Invisible Bid scheint über enorm viel Grundschnelligkeit zu verfügen, gewann zum Jahresabschluss ein Rennen in Bratislava. Sicherlich gehört die vierjährige Lady trotz guter Formen aber nur zu den Außenseiterinnen im Feld.

Unter den acht Rennen befinden sich auch zwei Dreijährigen-Rennen, wobei das dritte Rennen Pferde des Derby-Jahrgangs anspricht, die über 2000 Meter mit Stamina ausgestattet sind. Die heimischen Interessen vertreten die Quartiere von Wolfgang und seinem Sohn Michael Figge. Der Stall Salzburg von Wolfgang Figge ist durch Edington vertreten, der auch noch eine Derby-Nennung besitzt und als Spross der Röttgener Gruppe II-Zweiten Enrica nun beweisen muss, was er kann. Sohn Michael sattelt Solange aus dem Rennstall Gestüt Hachtsee, die zwar keine Nennungen für bessere Rennen besitzt, dafür aber einen Stall vertritt, der bereits über außerordentlich gute Frühform verfügt. Sehr gute Gegner traf Iraklion bislang in seiner kurzen Laufbahn. Mehr in der nächsten „Sport-Welt“.