
Mit fünf Ritten in den sieben Rennen zählte der deutsche Champion Adrie de Vries am Donnerstag bei einem weiteren Renntag des Dubai World Cup Carnivals in Meydan zu den gefragtesten Jockeys. Ein Sieg sprang für den „fliegenden Holländer“ zwar nicht heraus, aber der über Winter in dem Wüstenstaat reitende Jockey kam zu drei starken Platzierungen.
So z. B. auch im Al Shindagha Sprint, dem mit 200.000 Dollar dotierten Gruppe III-Rennen über 1200 Meter auf der Sandbahn. Mit dem siebenjährigen Krypton Factor aus dem Quartier von Trainer Fawzi Nass landete Adrie de Vries auf dem zweiten Platz. Als 140:10-Außenseiter angetreten mussten Krypton Factor und de Vries nur den 25:10-Favoriten Reynaldothewizard (Satish Seemar/Richard Mullen) vor sich dulden. Dritter wurde der englische Gast Speed Hawk (Zum Video).
Bereits im ersten Rennen, einem mit 60.000 Dollar dotierten 1900 Meter-Handicap auf der Sandbahn, gab es mit Cry Joy (70:10) einen dritten Platz für de Vries. In der fünften Prüfung des Abends, der Range Rover Trophy, einem 175.000 Dollar-Ausgleich über 2400 Meter der Grasbahn, stieg de Vries mal wieder für die Godolphin-Operation von Sheikh Mohammed Al Maktoum in den Sattel. Dabei saß er auf der dritten Farbe, dem Authorized-Sohn Al Saham, aus dem Stall von Saeed bin Suroor. Die beiden weiteren Pferde der „Blauen“ in diesem Rennen waren die ebenfalls von Bin Suroor trainierten Songcraft (William Buick) und Excellent Result.
Und am Ende waren diese drei Pferde dann sogar eins-zwei-drei, als Songcraft, der dieses Rennen bereits im vergangenen Jahr gewonnen hatte, gegen den De Vries-Ritt Al Saham und Excellent Result zum Zuge kam. Das war also wirklich ein exzellentes Resultat für Godolphin. Auf den Sieger gab es 37:10. Die Enttäuschung des Rennens war der von Pascal Bary trainierte Teletext, denn der Dritte aus dem letztjährigen Grand Prix de Paris und Zweite aus dem Prix Niel kam nur als Siebter über die Linie (Zum Video).
