Start Rennen Die Vorentscheidung im Züchterchampionat

Die Vorentscheidung im Züchterchampionat

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Die Vorentscheidung im Züchterchampionat

Der vorletzte Renntag der diesjährigen Saison brachte vermutlich die Entscheidung in den zwei noch offenen Sparten des Championatskampfes. Der aus Görlsdorfer Zucht stammende Home Please gewann unter Stephen Hellyn den Ausgleich III der Dortmunder Dienstagskarte über 2500 Meter Start-Ziel überlegen für das Quartier von Sascha Smrczek gegen Christoph Columbus und Anaximenes (Zum Video).

Er holte mit diesem Treffer gemeinsam mit der in einer Maidenprüfung drittplatzierten Görlsdorfer Josefine 4.900 Euro für sein Heimatgestüt, das vermutlich jetzt nicht mehr von seinem einzigen Verfolger, dem Gestüt Etzean, am letzten Renntag diesen Jahres als Züchterchampion einzuholen ist. Etzean holte durch den zweiten Platz von Patanos, der gegen den Hofer Schützling Flame Hawk, der unter Steffi Hofer zum ersten Karriere-Treffer kam, im Ausgleich IV über 2500 Meter zum Schluss noch klein beigeben musste, lediglich 1.200 Euro und verlor weiter an Boden im Kampf um die Züchter-Krone.

Den zweiten Ausgleich III auf der Dortmunder Sandbahn holte im ersten Rennen der Karte der dreijährige Bolte-Schützling Victorious, der unter Filip Minarik gegen Izidor und Hoseo überlegen gewann.

Im letzten Rennen fiel dann die zweite Vorentscheidung des Abends im Championatskampf. Lord of Leitrim gewann eine Prüfung für auf Sand sieglose Pferde völlig überlegen gegen Old Firehand und Liro. Der vierjährige Wallach sorgte mit diesem Sieg für einen relativ kompfortablen zwei Punkte Vorsprung im Besitzertrainer-Championat für seinen Trainer Lucien van Der Meulen, der am kommenden Sonntag, dem letzten Saison-Renntag, vermutlich kaum noch von seinem ärgsten Widersacher Christian Peterschmitt eingeholt werden kann.

Stephen Hellyn kam mit dem holländischen „Lord“ zu seinem dritten Tagestreffer. Nach seinem Sieg auf Home Please hatte er zudem mit Nero im vorletzten Sieglosenrennen über 1700 Meter leicht gegen Pissaro und Josefine gewonnen. Nero blieb damit beim dritten Karrierestart unbezwungen und verhalf obendrein seinem Trainer Sascha Smrczek zum Tagesdoppel (Zum Video).

Grund zum Feiern hatte auch die 20 jährige Sabrina Piehl, die bei ihrem ersten Ritt gleich zum ersten Erfolg im Rennsattel kam, als sie Walkabout aus dem Quartier von Norbert Sauer, bei dem sich Sabrina Piehl im dritten Ausbildungsjahr befindet, zu einem sehr leichten Sieg gegen Fushun und Al Mamzar steuerte.