Start Rennen Arqana-Auktion: Flamingo Star nicht verkauft

Arqana-Auktion: Flamingo Star nicht verkauft

0
Arqana-Auktion: Flamingo Star nicht verkauft

Am ersten Tag der Arqana Vente d’Automne in Deauville kamen auch vier deutsche Pferde in den Auktionsring. Der Star dabei war natürlich der im Besitz von Marlene Haller stehende Vierjährige Flamingo Star, denn der Areion-Sohn aus dem Stall von Waldemar Hickst ist schließlich dreifacher Gruppesieger. Mit Katalog-Nr. 180 kam der Hengst in den Ring, fand aber keinen neuen Besitzer, denn bei einer Summe von 340.000 Euro wurde er zurückgekauft.

Kurz zuvor war dagegen der Shirocco-Sohn See The Rock, der bislang von Karl Demme für den Stall Leon trainiert wurde, für 55.000 Euro verkauft worden. Diese Summe bot für ihn der englische Hindernistrainer Jonjo O’Neill. Nicht verkauft wurde aus dem Stall von Michael Figge die Stute Cinderella, während ihre Trainingsgefährtin Oliandra für 5.500 Euro der HFTB Agency von Holgerr Faust zugeschlagen wurde.

Faust war ohnehin als Käufer sehr aktiv, denn er ersteigerte noch sieben weitere Pferde. Für 14.000 Euro bekam er den Zuschlag bei der vierjährigen Stute Aki Anyasova, die früher von markus Münch trainiert wurde. 12.000 Euro legte Faust für den noch ungepüften zweijährigen Hengst Saon, einen Le Havre-Sohn, hin. 8.000 Euro war ihm die gleichaltrige Stute Ryzyana wert, die unter Regie von Jean-Claude Rouget bislang drei Rennen bestritt, und dabei gleich beim Debüt erfolgreich war. 11.000 Euro war der Preis für Ready Info, eine zweijährige More Than Ready-Tochter, die bislang noch nicht gelaufen ist. und für die dreijährige High Chaparral-Tochter Zamarrila, die noch sieglos ist, bezahlte er 3.000 Euro.

Den Höchstpreis am ersten Tag der Auktion erzielte Lot-Nr. 185, der zweijährige, bei zwei Starts zweimal überlegen erfolgreiche Silver Frost-Sohn Silwerwave aus dem Stall von Trainer Alain Coeutil. Der Hengst ist ein Dreiviertelbruder des Gruppe I-Siegers Stormy River. Sein Trainer ersteigerte ihn für 420.000 Euro, neuer Besitzer wird HSpirit sein, ein Stall, der bereits den Gruppesieger Spiritjim sein Eigen nennt.

320.000 Euro bezahlte Jonjo O’Neill für The Saint James, eines der besten dreijährigen französischen Hindernis-Pferde. Der Saint des Saints-Sohn war für Trainer Francois Nicolle vor zwei Wochen Zweiter in einem Gruppe II-Jagdrennen in Auteuil. Und für 185.000 Euro kaufte O’Neill aus dem gleichen Stall den dreijährigen Halbblutwallach Box Office, der viermal gelaufen ist, dabei zwei Hürden- und ein Flachrennen gewann. Insgesamt wurden am ersten Tag der Auktion 4.479.000 Euro umgesetzt.