Start Rennen Fünf deutsche Pferde im Straßburg-Grand Prix

Fünf deutsche Pferde im Straßburg-Grand Prix

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Der Grand Prix de la Region d‘Alsace, das über 2100 Meter führende, mit 60.000 Euro dotierte Listenrennen, in diesem Jahr gleichzeitig der elfte Lauf der Rennserie „Le Defi du Galop“, ist nicht nur das wichtigste Rennen der Saison auf der elsässischen Rennbahn Straßburg-Hoerdt, sondern seit jeher auch das Ziel deutscher Pferde, die in diesem Rennen auf dem Rechtskurs mit der relativ kurzen Zielgeraden in der Regel auch stets gut abschneiden.

Mit Durban Thunder 2010m Sortilge 2012m und Feuerblitz 2013 waren dabei sogar deutsche Pferde in der Steherprüfung erfolgreich, die später zu Gruppe-I-Siegern avancierten. Im vergangenen Jahr siegte Feuerblitz beinahe überlegen gegen Nicolosio. Und auch in dieser Saison scheinen die deutschen Quartiere wieder gut gerüstet, denn von den neun Startern des Hauptrennens kommen am Sonntag alleine fünf aus hiesigen Quartieren. Unter ihnen befindet sich mit Rennstall LA‘s Multiplex-Sohn Superplex auch ein Gruppesieger. Der Vierjährige, der früher von Michael Figge in München vorbereitet wurde, geht unter Maxime Guyon ins Rennen. Für seinen neuen Betreuer Waldemar Hickst gab er zuletzt in Longchamp einen guten Einstand, als er in einem Altersgewichtsrennen lange mehr zu erreichen schien als den vierten Platz, den er letztlich belegte.

Aufgewertet wurde die Form allerdings nicht. Sascha Smrczeks King‘s Hall (Eddy Hardouin), der sich über leichte Aufgaben wieder Vertrauen holte und zuletzt nur an der Gruppesiegerin Hey little Görl scheiterte, Werner Hefters Frankreich-Speziaist Dartagnan D‘Azur (Eugen Frank), der sogar das Pferd mit dem höchsten Valeur im Rennen ist, sowie die nachgenannten Runaway (Hans Blume/Pierre-Charles Boudot) und Ladys Day (Werner Glanz/Gerald Mosse) heißen die weiteren deutschen Starter in dieser Prüfung,

Ein Überpferd ist unter den vier anderen Pferden nicht zu finden. Freddy Heads dreijährige Saraaba enttäuschte zuletzt als Letzte im Prix Minerve auf Gruppe-III-Ebene, die ein Jahr ältere Commute aus dem Stall von David Smaga war zuletzt Vierte im Prix de Tourelles auf Listenebene in Chantilly, während Storm River zuletzt Vierter in einem Altersgewichtsrennen war. Zuvor siegte er jedoch in Vichy in einem Rennen, in dem Dartagnan D‘Azur Vierter wurde. Das Feld wird komplettiert durch den von Carmen Bocskai trainierten Zand, einen aus der Aga Khan-Zucht stammenden Wallach. Der Zamindar-Sohn aus dem Besitz von Markus Gräff kommt zum ersten Mal in Frankreich an den Start. Bei seinem letzten Start wurde er Letzter im Grand Prix d‘Avenches, zählte nach mehreren Siegen damals aber zum erweiterten Favoritenkreis. Für das deutsche Quintett sind die Chancen in dem Listenrennen also alles andere als schlecht, vielleicht ist Superplex ja am Sonntag in Straßburg wieder super.