
Jeder hatte erwartet, dass der Longines Großer Preis von Baden eine langweilige Angelegenheit werden würde, weil der dreijährige Superstar Sea The Moon auf die Konkurrenz abschreckend wirken könnte. Aber nur die internationale Gegnerschaft hat sich beeinflussen lassen. Die deutsche Gruppe I-Elite scheut die Auseinandersetzung mit dem hochüberlegenen Derbysieger nicht (Zum Langzeitmarkt).
Der Dallmayr-Preis-Sieger Lucky Lion führt als frischer Gruppe I-Sieger die Riege der Dreijährigen an, die am Sonntag versuchen wollen, dass der „Mond“ im diesjährigen Derbyjahrgang erstmals untergeht. Der andere jüngste Gruppe I-Sieger heißt Sirius und hat es im Gegensatz zum „Glücklichen Löwen“ zum ersten Mal in seinem Galopper-Leben mit Sea The Moon zu tun. Beide kommen aus dem Formstall von Andreas Löwe und was dieser und Sea The Moons Betreuer Markus Klug zum Mega-Duell ihrer Schützlinge zu sagen haben, können sie in der Sonntagsausgabe der Sport-Welt lesen, die am Freitag erscheint.
Das erlesene Starterfeld wird unter anderem durch den letztjährigen Derbysieger Lucky Speed, den Aufersteher der Saison Ivanhowe aus dem Gestüt Schlenderhan und den nachgenannten halben Ausländer, den Franzosen Terrubi aus dem Quartier von Andreas Wöhler komplettiert. Diese Drei und auch die übrigen Teilnehmer sind alles andere als Feldfüller in der elf Teilnehmer umfassenden Konkurrenz sowie im Duell zwischen Lucky Lion und Sea The Moon.
