Zwei deutsche Pferde hatten sich am Donnerstag beim königlichen Meeting in Ascot in den Tercentenary Stales für die Dreijährigen versucht, dem Rennen, das im vergangenen Jahr von dem Schlenderhaner Energizer gewonnen wurde. Doch diesmal waren die deutschen Teilnehmer in dem mit 60.000 Pfund dotierten Gruppe III-Rennen über 2000 Meter ohne Chance.
Weder der von Andreas Wöhler trainierte Chopin (Jamie Spencer), noch der von Ferdinand Leve ins Rennen geschickte Ideal (Andrasch Starke) hatten in der Dreijährigenprüfung ernsthafte Möglichkeiten, als es ernst wurde.
Ideal, der als 670:10-Außenseiter an den Start gegangen war, lag zwar länger in vorderer Linie, musste aber schon früh geritten werden. er wurde schließlich Elfter und damit Vorletzter.
Chopin (85:10, Foto) lag unterwegs im Mittelfeld, konnte sich aus diesem im Finish nicht entscheidend steigern und wurde Siebter. Der Santiago-Sohn hatte allerdings auch Höchstgewicht zu tragen, er musste zwei Kilo mehr tragen als die Konkurrenz.
Der Sieg ging an den von John Gosden für Khalid Abdullah trainierten 32:10-Favoriten Remote, der unter William Buick den Fünften aus dem Prix du Jockey Club, Shikarpour, und den Dritten aus den englischen 2.000 Guineas, Van der Neer auf die Plätze zwei, bzw. drei verwies.
