Start Rennen Lord of England-Doppelchance im Oppenheim-Rennen

Lord of England-Doppelchance im Oppenheim-Rennen

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Fast auf den Tag genau vor vier Jahren gewann Lord of England für den Stall Lucky Owner von Klaus Hofmann den Großen Dallmayr-Preis in München. Lange ist er also noch nicht als Deckhengst aktiv, ähnlich kurz ist die Zeit, in der der Ex-Jockey Jean-Pierre Carvalho (Foto) als Trainer arbeitet.

Doch am Sonntag startet der Neu-Frankfurter einen Generalangriff für seinen Chef im Oppenheim-Rennen, dem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen für Zweijährige über 1400 Meter, in Köln. Mit dem imponierenden Düsseldorf-Sieger Acadius, der Start-Ziel immer Herr der Lage war, und Salona, die in Krefeld nur ganz knapp unterlag, bietet Carvalho zwei Pferde aus dem ersten Jahrgang jenes Lord of England auf.

Mit Adrie de Vries und Andreas Helfenbein wurden zwei Top-Jockeys engagiert, die beim Derby-Meeting in Hamburg nicht immer das Glück auf ihrer Seite hatten.

Stark gerüstet ist Peter Schiergen in dem kleinen Feld, denn er sattelt für das Gestüt Burg Eberstein Danedream (Filip Minarik), eine in Straßburg ganz leicht zum Zuge gekommenen Lomitas-Tochter.

Norbert Sauer landete in Hamburg bereits einen Youngster-Treffer und vertraut hier auf den Numerous-Sohn Perpignon (Henk Grewe). Mit einem dritten Platz in Compiegne führte sich der Hengst des Stalles Laurus glänzend ein.

Gespannt sein darf man auch auf Stall D´Angelos Nice Danon (Jozef Bojko). Denn der Sakhee-Sohn vertritt den Erfolgsstall von Andreas Wöhler und ist im Zukunfts-Rennen und im Preis des Winterfavoriten engagiert.

Vervollständigt wird das Aufgebot von New Soul aus dem Stall von Andreas Löwe, die in Krefeld als Dritte hinter Salona überzeugte.