Der Sieg in der Vorwoche war für Jockey Filip Minarik offenbar eine Art Initialzündung, denn in den folgenden Veranstaltungen zählte der 31-jährige gebürtige Tscheche und Jockey-Champion der Saison 2005 zu den gefragtesten Reitern in Macau. Mit dem Ergebnis, dass er am Sonntag auf der Rennbahn Taipa seinen zweiten Treffer feiern konnte.
Dabei musste Minarik bis zum fünfzehnten und letzten Rennen der durch Hunderennen angereicherten Karte warten, ehe es so weit war.
Mit Rivaldo ritt er ein Pferd, das er sogar aus Deutschland kannte, denn der Emarati-Sohn stand einst im Dortmunder Stall von Trainer Uwe Stoltefuß und hatte für diesem im Jahr 2003 im schweizerischen Avenches sein letztes Rennen in Europa gewonnen. Später erfolgte der Wechsel nach Asien, wo er bereits seine dritte Saison absolviert.
Mit einem kurzen Kopf ließ der von Y. T. Lam trainierte Rivaldo nach 1200 Meter auf der Grasbahn die Konkurrenz hinter sich. Vorher hatte es für Filip Minarik einmal Platz drei mit Flying Tuscany und zweimal Platz fünf mit Double Money King und Gold World gegeben. Ohne zählbare Ausbeute waren dagegen die Ritte auf My Bobo (11.), Best Charming (11.), Love Century (10.), Lake Chabot (11.) und I Don‘t Care (11.) geblieben.
Achtundvierzig Stunden zuvor sollten die beiden dritten Plätze auf Gypy Silk und Spectacula in 1300-Meter-Prüfungen die besten Ergebnisse der Taipa-Veranstaltung auf der Sandbahn bleiben.
In der einleitenden Prüfung war auf Cao Ieong Warrior Platz sechs herausgesprungen, dem sich noch folgende Resultate anschließen sollten: Light Night (9.), Secret Palace (5.), Perfect Light (6.), Unionlucky Glory (6.) und To Be Number One (11.).











